Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 7-8 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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liegt dem Unterichte zu Grunde: Wie lächerlich würde es sein, Schulen zu errichten , und den jüdischen Kindern eine blos weltliche Erziehung zu geben. Mylord, nur noch ein Wort. Diese Gesellschaft ist auch eine protestantische Gesellschaft. Sie protcstirt gegen das Papstthnm in jeder Gestalt, sowohl in der vollen Dosts des Vatikans, als auch in der geringen Gabe der Oxford'schen Homöopathie. Ich fordere unsere jungen Freunde auf, die Reihen von uns Veteranen auszufüllen; ich fordere sie auf, diese Bibel-Gesellschaft, diese Gebetbuch-Gesellschaft, diese Tractat^Gesellschaft, diese Erziehungs-Gesellschaft, diese protestantische Gesellschaft zu unterstützen. , Hiermit endigte Herr Dr. M'Neile seine Rede. Ihm folgte Herr Prediger Stowell, um den gestellten Antrag zu unterstützen. Wir erlauben uns seine Rede ebenfalls ganz mitzutheilen. Er sagte: Mylord, so oft es mir vergönnt gewesen ist, zu Ew. Lordjchaft, als Präsidenten unserer großen christlichen Gesellschaften an ihren Jahresfesten zu reden,, habe ich es. niemals unter Umständen gethan, welche Sie meinem Herzen theurer machten, als der gegenwärtige. Es liegt eine besondere Eigenthümlichkeit darin, daß sie heute den Präsidentenstuhl einnehmen; denn das ist die beste und praktische Widerlegung der verläumderischen Insinuation, daß Sie sich den Vorrechten Israels feindselig zeigten, indem sie sich der Entchristlichung Englands entgegen stellten. Wir haben wieder Ursache gehabt zu sagen: — „Gott sei Dank für das Haus der Lords" — und wir können hinzufügen ohne einen gehässigen Unterschied zu machen: „Gott sei besonders Dank für den edlen Lord auf dem Präsidentenstuhl." Er scheute sich, nicht, an den hohen Stellen der Nationalversammlung das Wort Gottes zu bekennen, und es giebt keinen wahrhaft christlichen Patrioten, welcher ihn nicht wegen des treuen Festhaltens an seinen Grundsätzen hochachten müsse: Mylord, es geschieht nicht darum, weil wir den Juden nicht lieben, daß wir ihn nicht Theil nehmen lassen wollen an der Gesetzgebung des Landes. Es geschieht vielmehr darum , weil wir ihn lieben, und weil wir feinen Meister lieben, den er nicht kennt, unaussprechlich mehr liebenals alles Andere, daß wir ihm nicht das gewähren, was ihn nicht bereichern,