Mannheim
Compact Memory

Dibre Emeth · 1853-01-01 · 3-4 (1853) · page 23

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
3-4 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2554541-2554644-2554648--01834-2557686
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

55 meine Sicherheit mit seinem Kopfe verantwortlich ist, trägt große Gorge für mich und hält die Führer in guter Zucht. Diesen Morgen machte ich in Begleitung des britischen Consular-Agenten, Herrn Gambaro, dem Caid meine Aufwartung. Außer dem Briefe von dem Gouverneur in Mogador, hatte ich ihm noch einen zweiten von dem holländischen Consul zu übergeben. Der Caid saß an der Thür, und nachdem er die Briefe gelesen hatte, sagte er mir, daß sowohl er selbst als auch Alles, was er besäße, zu meiner Disposition stände. Nach einem kurzen Gespräche lud er Ws ein einzutreten. Wir traten in eine sehr schöne Stube, voll von Divans und Kiffen, er Machte selbst Thee und gab sich besondere Mühe, mich auf die elegante englische Theekanne und den Theekessel aufmerksam zu machen.. Confect, Kuchen rc. wurde uns in großem Ueberfluß dargereicht. Mahomed, mein Soldat, wich nicht von meiner Seite und wagte nicht, mich aus seinem Gesicht zu lassen. Als wir den Caid verließen, bat er mich, wohl von ihm gegen Herrn Hay in Tanscher zu reden. (Fortsetzung folgt.) Vom Westen Afrikas wenden wir uns nach dem Osten dieses Erdtheils, nach Egypten, dem Schauplatze der großen Thaten Gottes, als er die den Vätern gegebenen Verheißungen erfüllte, daß er ihre Nachkommen zu seinem Volke annehmen und ihnen das Land Kanaan zum Besitz geben wolle. Wir finden dort den Misfionsprediger Lauria in Thätigkeit, einen der ersten Rabbiner, die in Jerusalem zum Glauben an den Herrn Jesum, als den wahrhaftigen Messias und Erlöser Israels gekommen sind und um ihres Glaubens willen viel leiden mußten. Herr Lauria ist unsem Lesern auch nicht unbekannt, da wir stüher schon Mittheilungen aus seinen Tagebüchern gemacht haben, wie auch von den wunderbaren Fühmngen seiner Frau, die nun jetzt schon in die ewige Heimath etngegangen ist und die Früchte.ihres Glaubens im seligen Anschauen Gottes, ihres Heilandes, genießt. Wir wollen unfern Lesern nun abermals einige Mittheilungen von seiner Wirksamkeit machen. Er schreibt unterm iltz. Oktober:

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.