Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 3-4 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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52 ste hindurch arbeiten konnte. Ich sagte ihnen, daß der, welcher keinen Gefallen am Tode des Sünders hat, bereit und willig ist, ste mit Himmelsbrode zu speisen, wenn ste nur Buße thun und an Jesum glauben wollten, von welchem Moses und die Propheten geweissagt haben, daß er kommen und sich selbst zum Opfer für die Sünden der ganzen Welt dargeben solle. Oktober 26. — Mein Wirth ging diesen Morgen mit mir aus und führte mich bei einigen seiner Freunde ein, mit denen ich mich über verschiedene Stellen der Bibel in Betreff unseres Heilandes unterhielt, und welchen ich die Wahrheit in Christo Jesu vor Augen stellte. Auf ihre Bitte gab ich einigen den „wahren Israeliten" und einige Traktate. Sie sprachen den Wunsch aus, und ich glaube, ste meinten es aufrichtig, daß sich ein Missionar unter ihnen niederlassen möchte. „Denn, sagten sie, Sie würden den Mauren nicht gestatten, uns so ganz zu unterdrücken, sondern gewiß auch für unser leibliches Wohl Sorge tragen, wie Sie nach Ihrer Aussage um unser Seelenheil besorgt sind." Oktober 27. — Es kamen verschiedene Juden zu mir nach Büchern, aber ich konnte keines zu dem bestimmten Preise verkaufen. Zwei Rabbinern schenkte ich eine Bibel und einen Pentateuch, welche, wie mir Herr C—. sagte, zu ihrem Lebensunterhalte für die ganze Woche nicht viel mehr haben, als die Bibel kostet. (2V Sgr.) Auch gab ich ihnen hebräische Neue Testamente, den „wahren Israeliten,"' „Punians Reise" und einige Traktate, ermahnte sie, fleißig das Wort Gottes zu lesen, Buße zu thun und an den Christ deö Herrn zu glauben. Vom 28. bis 30. Oktober bemerken wir nur, daß Herr Markheim vielfache Gelegenheit hatte, einer großen Anzahl Juden das Evangelium zu verkündigen und sie auf Christum, den Gekreuzigten, als den einzigen Heiland der Sünder hinzuweisen. Am 30. besuchte erden Cakd, worüber er Folgendes mittheilt: In Begleitung des Herrn Cohen machte ich dem Ca'ld meine Aufwartung. Ich hatte gehört , daß er sich geschmeichelt fühlen würde, wenn ich ihn besuchte. Er war sehr fteundlich und gesprächig und versprach mir, einen seiner Lieblingssoldaten als Wache mit mir bis