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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 3-4 (1853) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
3-4 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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-M solchen Schulen findet man ordentlich'gMdÄd''j udisch s Whttt, ja sogar einzelne ausgezeichnete. - Da sie' ihren Gehalt nicht einzig und^ allein völl ihren Glaubensgenossen erhalten, sondeni-vom Staat und vbttder Gemeinde, so sind sie in ihrer Stellung auch freier und UnübhÄlKger, als' die- 'Bachers in den kkemeN Wischen GMindeN. Diese dürfen bkoshebräischen Unterrichtertheilen, denÄbrigenReal- Unterricht erhalten die Kinder in derchristlichen Dorfschule^ Da nun dieseBacheks schlecht bezahlt werden, fowechseln sie schrost ihteStellen, arbeiten -ohne Lust und ertheilen nur sehr dürftigen Und mangelhaften Unterricht. Aber auch dÄ religiöse Unterricht der eigentlichen jüdischen Lehret, so wie die Kenntniß der hebräischen Sprache ist sehr mangelhaft; Mn die aNerkänNten Schulen stehen Unter der Leitung dös Rektors der Akademie und feiner Inspektoren, und diese dringen besonders auf Erlernung der französischen Sprache. Das jüdische Kind muß also deutsch und französisch lernen Md dazü noch hebräisch. Das ist zn viel, besonders da die allermeisten Kinder'im 13. Jahre die Schule verlassen und mit dem Vater auf den HÄdel ziehen, ja nicht selten schon ftüher den krummen Stecken ergreifen müssen, um das ^handelte Vieh' * Miben zu Hessen. Von manchen dttlkendeU ZstaelitM wird dieför itraurige Thatbestand bedauert; Und man sucht auch seit längerer Zeit demselben abzuhelfen; allein bisher ohne eigetttlicheU uachhaltigM Ersdlg. Man hat schon vör Jahren in Straßburg ein „Looks äs Traväil^ errichtet und vor einigen Jahren eine ähnliche im Oberrhein, in Mühlhausen. Diese beiden Anstalten nchMen eine sehr bsschränkte Anzahl armer, 13 oder läjähriger Judenknaben auf; Alle haben gemeinsame Wohnung Und Nahrung,werdettgleichmäßigeinfachund zweckmäßig gekleidet,jederEinzelne wird zu einem Handwerker in die Lehre gethan und'ethältdes Mends in der Anstalt noch Unterricht M der fra Uz ö ftf chen Sprache UNd andern nützlichen Kenntnissen. Dem Ganzen fehlt aber ein ächt rekigiöser Geist. TatmUdische Frömmigkeit eignet fich nicht flr den jungen Handwerker, ein biblisches;• alttestamentliches Jüdenthum ist unmöglich, und das einzig wahre biblische Judenthum, das in Christo, der Blüthe ' Und Krone Israels,' gipfelt, will man nicht, kennt man «etsteW leider -dicht,- - und so fehlt diesen jungen Handwerkern der

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