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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 2 (1853) · page 11

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Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
2 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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äußerst wichtiger Theil der zu Safet fein, und ein höchst interessanter Gegenstand zu gelegentlichen Besuchen von Jerusalem. Am folgenden Tage setzten wir unsere Reise nach Akre fort, und besuchten von da aus das andere jüdische Dorf, das wir allein noch auf unserer gegenwärtigen Reise und auf unserm Wege nach dem Carmel besuchen konnten. In diesem Dorfe, Schefa Amre, fanden wir die Juden viel weniger interessant, nicht allein deswegen, weil ihr Chasan (Kantor) abwesend war, und ihre Synagoge reparirt wurde, sondern vorzüglich deswegen, weil sie nicht so ausschließlich Ackerbau treibende Juden, wirklich ächte Bauern sind, indem sie zu nahe an Akre und Khaifa wohnen, mit welchen Oertern sie Handel treiben, und angefangen haben, sich an letzterem Orte niederzulassen. Khaifa, wo die Zahl der jüdischen Bevölkerung im schnellen Wachsthum begriffen ist, sollte daher der Mittelpunkt einer Station sowohl für Akre, als auch-sür Schefa Amre sein, von wo aus auch Bakiah besucht werden könnte. Das Interessanteste in diesem Berichte ist unstreitig das, daß in Palästina nicht bloß noch jüdische Gemeinden vorhanden sind, welche ausschließlich Ackerbau treiben, — die ursprüngliche Beschäftigung des ganzen jüdischen Volks, — sondern daß sie ununterbrochen in ihrem väterlichen Erbe verblieben und noch Eigenthümer eines Theiles des Landes sind, das Gott, der Herr, Abraham und seinen Nachkommen zum ewigen Besitze gegeben hat. Es wäre demnach allezeit ein, wenn auch noch so geringer Theil des jüdischen Volkes vorhanden gewesen, der von dem Schicksale des Ganzen, von der Zerstreuung unter die Völker der Erde, wenn auch nicht von vielfachen Leiden und Drangsalen, verschont geblieben wäre. Wir müßten darin aber auch die besondere Vorsehung und Weisheit Gottes erkennen, indem wenigstens ein geringer Stamm ununterbrochen, vom Vater auf Sohn, die Rechte des ganzen Volks auf den Besitz des heiligen Landes bewahrt hätte. Es muß dies aber auch Bürgschaft dafür sein, daß der Herr einst seine Verheißung vollkommen erfüllen, und das Voll Israel wieder in das Land seiner Väter, als sein rechtmäßiges Erbe, einsetzen werde. O, wäre doch diese Zeit bald da! O, daß alle wahren Christen unaufhörlich mit

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