Mannheim
Compact Memory

Dibre Emeth · 1852-01-01 · 9 (1852) · page 18

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
9 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
99% known words query
IRI
…/2554541-2554635-2554642--01721-2557569
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

146 Freunde, welcher Syrien durchreist hat, eine interessante Bestätigung unserer Hoffnungen, das Land Jude« betreffend. Er war betroffen, als er mitten in der unfruchtbaren Wüste, die vor ihm war, einen kleinen grünen Fleck, ein Stückchen Land wohl bebaut sah. Es war nahe den Teichen Salomos. Er fragte, wem das gehöre? Die Antwort war: einem Judenchristen; einem unserer Proselyten. Er ist der erste Israelit, welcher seit der Zerstörung Jerusalems ein Bebauer des Landes ist, und ein Erzeuger der Früchte der Erde zu ihrer Zeit. Ich muß dies als ein schlagendes Zeichen der Zeit betrachten. Wer mag sagen, wie bald der Herr zum zweiten Male seine Hand ausstrecken wird, um dieses Volk sich wieder zu erwerben und es in sein Land zu verpflanzen. Erlaubet 'mir es auszusprechen, daß in unserer heutigen Versammlung Etwas liegt, worüber ich-mich nur sehr freuen kann, und ich bitte alle Anwesenden sich mit mir zu freuen. Es ist das, daß in diesen letzten Tagen, wie spröde wir auch immer in früheren Jahren gewesen sein mögen, kein Einwand dagegen zu machen ist, wenn wir Rom mit Babylon identificiren, und sagen, daß sie die große Gegnerin der Verbreitung des Christenthums unter den Juden ist. Laßt uns nicht furchtsam sein, uns bei einer so großen Frage wie diese auszusprechen. Laßt uns zufrieden sein, deswegen Schmach zu tragen, aber laßt uns auch die Sprache unserer Väter darin annehmen und, wenn es nöthig sein sollte, deswegen selbst in den Tod gehen, daß wir sagen: Rom ist die Babylon der Offenbarung und die große Feindin der Verbreitung des heiligen Wortes Gottes und der Begründung geistlicher Wahrheit auf Erden, laßt uns das lieber thun, als zugeben, daß der Jude das Christenthum mit dem Bilderdienste identificirt." Herr Stewart sagte: „My Lord; wenn ich eine Versammlung für Israel anrede, so sind meine Gefühle verschieden von denen die ich habe, wenn ich zu einer andern religiösen Gesellschaft rede. Wir haben dann blos eine Sache des Wohlwollens vor uns; wir fügen uns dann blös den Worten unseres hochgelobten Heilandes, hinzugehen und aller Kreatur das Evangelium zu predigen. Und wenn wir Nachrichten von dem Erfolge unserer theuern Freunde der

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.