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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 9 (1852) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
9 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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145 der englischen Kirche geschieht; aber was thun wir, was thut unsere Kirche mit der That für Israel? Der letzte Antrag ging dahin, dem Patrone, dem Vice- Patronen, dem Präsidenten, dem Vice-Präsidenten, dem Comite, und überhaupt allen Personen, welche der Gesellschaft Dienste geleistet haben, Dank abzustatten. Dieser Antrag wurde vom Herrn Prediger Fremantle bcvorwortet, und vom Herrn Prediger Stewart unterstützt. Ersterer sagte: „In Bezug auf Jerusalem sei es mir erlaubt, eine einfache Bemerkung zu machen. Ich glaube es ist ein Jrrthum, Jerusalem als die Station zu betrachten, welche das Parometer des jüdischen Gefühls oder des Erfolges in der Missionsthätigkeit ist. Jerusalem ist eine Fahne oder Standarte, welche wir der jüdischen Welt entfaltet haben, und Jerusalem muß als der Mittelpunkt angesehen werden, worauf unsere Vollkraft mehr oder weniger gerichtet werden sollte. Und wenn ich höre, daß die kirchliche Missionsgcsellschast Jerusalem zum Mittelpunkt ihrer Missionen am Mittelmeere gemacht hat, wenn ich höre, daß sie einen Missionar ernannt und in Jerusalem stationirt hat, das Werk in Syrien zu beaufsichtigen, so werde ich genöthigt die Frage aufzuwersen: Wer hat Jerusalem für die protestantische Kirche erobert? Wer hat die Schwierigkeiten und Hindernisse besiegt, die sich anfangs dem Werke entgegenstcllten? .Wer anders, als die Gesellschaft für Israel. Wer waren die Pioniere? Welche Personen standen auf dem Berge Zion? Ich wollte sagen, wer war der Mann, welcher daselbst stand, als Erdbeben, Pest und Kriegsgeschrei auch die muthigsten Herzen zum Fliehen vermochten? Unser Mssionar (Uicolayson) stand da und bewachte die Kameele, welche Stein nach Stein herbei trugen, damit die Mauern der Kirche, .von der wir. soviel gehört haben, gebaut werden möchten. Es war ein langer und prüfungsreicher Vorgang, aber es war ein Vorgang, den Gott gesegnet hat, und daher kann ich nicht anders als glauben, daß Gott diese Gesellschaft hochgeehret hat, und daß wir in dem Werfe vor uns Jerusalem nicht.anders als einen Dxt voy keiner ungewöhnlichen Michtigkeit betrachten können. Aber überdies vermhm ich kürzlich pon einem 10

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