Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 9 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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auf Einiges Hinweisen, was gewöhnlich nicht in Betracht genommen wird, wenn die Frage von praktischen Erfolgen vorgebracht wird. Z. B.: obschon die Idee, daß unser Werk unter den Juden nothwendiger Weise ein vorbereitendes Werk fein muß, in unserem letzten Jahresberichte ganz besonders hervorgehoben wird, so zweifle ich doch, daß unsere Freunde sich derselben bemeistert haben. Wir scheinen nicht zu verstehen, daß nach den Kräften, die wir anwenden müssen, und nach der zerstreuten Lage des Volks, dem wir Gutes zu thun suchen, die gewöhnlichen Formen der Vergleichung bei Abschätzung der Erfolge der Missionsthätigkeit nicht anwendbar sind. Bei der Mission unter den Juden haben wir, im Allgemeinen gesprochen, keine Pastoren, welche einer geordneten Kirche vorstehen mit all ihren Begleitungen als Katecheten, Bibelklassen und andern Einrichtungen. Wir sind blos die Pflüger des Brachfeldes, indem wir unsere Missionare aussenden als die Stimme Eines, der in der Wüste ruft: „Bereitet dem Herrn den Weg, und machet richtig seine Steige." Wir heißen sie ausgehen im Vertrauen auf die Macht des Wortes; wir sagen ihnen, daß sie ihr Brod aufs Wasser werfen micht zweifelnd, daß Gott seine Verheißung erfüllen wird , und sie dasselbe nach vielen Tagen wieder sehen werden. Wir müssen eingedenk sein, daß, wenn wir die Juden anreden, Alles was wir thun können, das ist, ihnen das Wort zu bringen, und es ihnen dann überlassen, daß es erwogen und mit Gebet betrachtet werde, und durch Gottes Gnade wird es Frucht bringen. Wir müssen daran denken, daß Viele unserer Missionare, welche den Samen ausstreuen, nie Gelegenheit haben, ihn Früchte bringen zu sehen. Daher geschieht es, daß wir nicht darum besorgt sind, daß diejenigen, welche das Wort blos gehört und scheinbar ausgenommen haben, sich taufen lassen möchten, sondern nur diejenigen, welche nach sorgfältigem Lesen, tiefem Studium und der-Betrachtung desselben mit Gebet auch wirklich glauben. Wir wünschen nicht, solche Bekehrte zu haben, welche unter irgend einem plötzlichen Anstoß übergetreten sind, nur um wieder zurück zu fallen, wenn Versuchung oder Verfolgung kommt,, oder wenn ihnen die christliche Zucht lästig wird. Alles was wir thun ist das, daß wir dem Juden