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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 9 (1852) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
9 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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neuem Juden zm Genüge, und es sollte uns wahrlich nicht schwer werden, sie allesammt Wort für Wort, ja Sylbe für Sylbe aus den christlichen Schriften nachzuweisen. Wir finden dies aber auch ganz natürlich und in der Ordnung; denn die neueren Juden haben ja unsere Gymnasien und Universitäten besucht, und haben da den Geist ihrer Lehrer, wenn auch vielen unbewußt, in sich ausgenommen. Nur dagegen müssen wir protestiren, wenn sie ihre, in dieser Weise sich angeeigneten Ansichten für ursprünglich jüdisch Und dem Worte Gottes entnommen, ausgeben. Doch wir müssen zu unfern Mittheilungen zmückekhren. Der von Herrn Schaw gestellte Antrag wurde von dem Prediger, Herrn vr. Moore unterstützt, der zum ersten Male als Redner für die Sache der Gesellschaft austrat. Es thut uns leid, die so ausgezeichnete Rede nicht ganz mittheilen zu können; sie würde ohne Zweifel von Jedem mit Interesse und Nutzen gelesen werben. Aber der Raum dieses Blattes erfordert es, daß wir uns nur auf einige Stellen beschränken. Herr vr. Moore sagt unter Andern: - Was den ersten Punkt betrifft, so ist wichtig , daß wir die Frage kühn aufnehmen: in wie fern unsere Bemühungen von einem vernünftiger Weise zu erwartendem Erfolge begleitet gewesen sind? Wir sind ein wesentlich praktisches Volk, und obschon wir zuweilen die Praxis zu weit im Voraus in die Dinge der Religion ziehen — indem wir vergessen, daß wir bei allen Werken, die für Gott übernommen werden, im Glauben und Nicht im Schauen wandeln, And daß in allen Dingen, wo der Befehl Gottes zur Erfüllung einer Pflicht klar ist, die Erfolge bei der Erledigung dieser Pflicht, nicht unsere Sache sind, sondern Gott allein zukommen, so meine ich doch, daß die Frage wohl in's Auge gefaßt werden muß, ob die Ergebnisse bei dem Werke der Bekehrung des Alten Volkes Gottes unseren vernünftigen Hoffnungen entsprechen: Und ich sage, daß, wenn wir alle die hindernden Einflüsse erwägen, die wir bei einem solchen Werke zu erfahren erwarten müssen, wir in dem Berichte hinreichenden Beweis finden werden, um zu zeigen, daß wir in einem Umfange ermuthigt und gesegnet worden sind, welcher hinreichend darthut, daß das Werk von Gott ist. Aber ich möchte-; wenn es die Zeit erlaubt,

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