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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 7-8 (1852) · page 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
7-8 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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119 Tausenden von Juden sprechen könnten, welche iw die Kirche Christi getreten sind, nicht von Tausenden von jüdischen Kindern, welchem unfern Schulen unterrichtet worden sind, wenn wir jeden Juden entschlossen fänden, im Unglauben und in der Verwerfung Christi zu beharren; wenn sie, einer - wiealle, mit unveränderlicher Verachtung, mit unverringertem Hasse unsere Botschaft verworfen und unsere Bemühungen verlästert hatten: so würde es doch unsere Pflicht sein, auf dem betretenen Wege vorwärts zu gehen und allen zuzurufen: „Ich komme zu dir im Namen des Herrn Zebaoth." Wir müßten vorwärts schreiten mit heiliger Kühnheit und unerschütterlicher Hoffnung, wohl wissend , daß Gott uns geboten hat, dies Werk zu treiben/ denn er ruft bis ans Ende der Welt: „Saget der Tochter Zion, siehe, dein Heil kommt," und daß, was auch immer der unmittelbare und sichtliche Erfolg unserer Bemühungen sein mag: „Gott Alles unter den Unglauben beschlossen hat, auf daß er sich Aller erbarme." „Er wird sagen gegen Mitternacht: Gieb her, und gegen Mittag: Wehre nicht." „GotteS Gaben und Berufungen mögen ihn nicht gereuen, und er wird sein Werk vollbringen und es thun in Gerechtigkeit, denn der Herr wird sein Werk thun auf Erden." Aber gelobt sei Gott, er hat uns nicht berufen gegen eine undurchdringliche Phalanx von Gegnern vorzuschreiten. In vieler Herzen hat eine große Veränderung stattgesunden, und von vielen Andern kann in der Thal gesagt werden, daß sich unter den Todtengebeinen eine Bewegung kund thut. Lasset uns! ernstlich beten, daß das ganze HauS Israels bereitet werde zu sagen: „ Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn," und während-wir ernstlich für das Heil des ganzen Volkes und die baldige Erfüllung der Verheißung beten, die uns sagt, daß ganz Israel selig werden soll, laßt uns auch zugleich Dank sagen für die Gnade und Barmherzigkeit des Erlösers, welcher uns auch heute zu sagen gestattet: „Also sind auch jetzt zu dieser Zeit Uebergebliebene nach der Wahl der Gnaden." Wir haben weiter Nichts hinzuzufügen, als den Wunsch, daß alle unsere Leser das hier Gesagte recht beherzigen möchten, vielleicht dürste sich dann Mancher, der bisher noch kein rechtes Ver-

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