Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 7-8 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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M dem-Bilderdienste des Papstthums empfinden, giebt es Tausende unter ihnen, welche unsere Beweggründe zu würdigen wissen, .welche unsere Zwecke, verstehen, welche uns um unsers Werkes willen achten und sogar ehren, obschon sie die wahre Beschaffenheit der Lehren, die wir bekennen^ noch nichtwerstehen und kennem.An vielen Orten, wd fie eS früher-beinahe für ein Verbrechen und überhaupt für Schande hielten, auf die Stimme eines christlichen Lehrers zu achten, sind sie geneigt, mit uns in Verkehr zu treten. Dieser Wechsel der Gesinnung gegen uns, wovon unser diesjähriger Bericht hinreichend Zeugniß giebt, ist ein Grund großer ErmUthigung, indem er sowohl ein wirkliches Crgebniß unserer Arbeit, als auch eine Vorbereitung zu künftigen Bestrebungen ist. Aber während wir dies als ein bedeutungsvolles Zeichen von dem Fortschritte unseres großen Werkes begrüßen, dürfen wir nicht vergessen, daß es immer noch viele giebt, welche unsere Beweggründe und unsere Lehren nicht verstehen können, oder wollen. Von dem Umfange, bis! zu welchem sich Vorurtheil und Bigotterie erstrecken können, hatten wir im verflossenen Jahre Gelegenheit, ein Beispiel mitzutheilen, als wir von einer jüdischen Mutter erzählten, welche drohete, daß, wenn ihr Sohn beim Forschen nach der Wahrheit deö Ehristenthums verharrte, sie entweder ihre Hände in seinem Blute färben, öder ihn vergiften. wolle. Dies ereignete sich in Persien. .Und selbst in Berlin, wo sich doch in dieser Beziehung die Gefühle im Allgemeinen geändert haben, sagte vor nicht gar langer Zeit, cm reicher Jude zu seinem getauften Bruder: „Ich werde nicht eher ruhen , als bis ich meinen Fuß auf deinen todten Körper gesetzt haben werde." Solche Beispiele zeigen, daß der Gott dieser Welt immer .noch gar viele Verehrer des Rabbinismus verblendet und nach seinem Willen gefangen führt. Wir verweisen dabei auf ein Traktat, das neulich unter dem Titel: „Der Glaube in Israel", erschienen ist, wie auch auf die Blätter des „ Jewish Intelligence“ zum traurigen Beweise von der Heftigkeit des Kampfes, der viele von denen erwartet, welche berufen sind, buchstäblich um Christi willen Alles zu verlassen. --Während-uns diese Beispiele von Verfolgungen um des Gewissens willen zur innigen Theilnahme Und zum Gebete für die-