Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 7-8 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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115 rabbinischen Ueberlieferungen, und ohne Christum und ohne Hoffnung waren. :tj;-:; '■ - .■ ' Die Bemühungen in unfern Schulen in London, wo seit dem Beginn derselben 599 Kinder erzogen worden sind, in der Provinz Posen, wo in ■ unfern 11 Schulen zu einer Zeit des verflossenen Jahres 570-Kirwer Unterricht genossen, in Jerusalem/ wo in der Diöcefan-Schule 30 jüdische Kinder auf Kosten der Gesellschaft Unterricht erhalten, dann in Smyrna, Cairo und andern Orten bezeugen hinlänglich, daß wir diesen wichtigen Zweig der Missionsthätigkeit nicht übersehen haben. Aber während wir mit Dank die Zeichen des göttlichen Segens berichten, die sich in so zahlreichen Beispielen gezeigt haben, während wir davon berichten, daß die Gesellschaft durch ihre Missionare das Werkzeug zum Heile so vieler Seelen gewesen ist, dürfen wir nicht vergessen, daß die allgemeine Veränderung der Gefühle, welche Platz gegriffen hat, besondere Beachtung verdient Diese Veränderung zeigt sich besonders von zwei Seitennämlich in der Entfernung der Vorurtheile, und in der wachsenden Aufmerksamkeit auf die heilige Schrift. Diese beiden Seiten treten besonders deutlich auf unfern ältesten Missionsstationen hervor. Die Rabbinen in ihrer Nachbarschaft werden jetzt nicht mehr sagen, wie einer von ihnen vor 24 Jahren zu einem Missionare unserer Gesellschaft sagte: „Ich glaube nicht, daß die Engländer irgend etwas Gutes für unser Volk bezwecken. Ich finde nichts in der Geschichte, daß die Engländer meinem Volke jemals Gutes thaten, und obschon ich bekenne, daß ich Ihre Beweggründe nicht kenne, so glaube ich doch nicht, daß Sie, da Sie von den Engländern gesandt sind, meinem Volke wirklich nützlich sein werden.'' Wir wissen in der That, daß die Annalen unserer vaterländischen Geschichte zu viel darbieten, was den Rabbi, in Bezug aus die Achtung unserer Beweggründe, in seinem Jrrthume entschuldigen kann;: aber Gott sei Dank, dieser Stand. der Dinge - hat sich nun an dem Orte, wo diese Unterhaltung statt fand, wie an vielen-andern Orten vollkommen geändert. Währmd die armen Juden an den meisten Orten, wo sie leben, immer noch einen Ekel 8*