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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 6 (1852) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
6 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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SS wurde, beginnt zu keimen. Die Ernte wird groß und herrlich sein. Bittet den Herrn der Ernte, daß Er Arbeiter sende in Seinen Weinberg, und ihre Arbeit begieße mit dem belebenden Thau Seines himmlischen Segens! Misfionsnachirichte«. Türkei. ( Schluß. ) Als ich nach dem Khan zurückgekehrt war, kamen zehn Juden nach Büchern. Ich nahm diese Gelegenheit wahr, und sprach zu ihnen von dem alleinigen Namen, durch welchen wir selig werden können. Der Rabbi erwiderte auch meinen Besuch, von mehreren Juden begleitet. Ich sprach wieder mit ihm über den Weg zum ewigen Leben, und bot ihm ein Neues Testament an. Aberder Rabbi lehnte mein Anerbieten ab, indem er sagte: „Ich fürchte, daß, wenn ich es lese, der Grund meines Glaubens untergraben werden möchte." Ich fragte ihn: „Warum fürchte ich mich nicht, eure Bücher zu lesen?" Darauf erwiderte et: „Sie sind in ihrem Glauben fester gewurzelt und gegründet, als wir. Wir glauben, weil wir es so gefunden haben, und sind zufrieden, dem Pfade zu folgen, den unsere Väter vor uns gewandelt haben." Ich zeigte ihm , daß das gar kein Glaube sei, daß es die unerläßliche Pflicht eines jeden Menschen sei, sich vollkommen von dem zu überzeugen, was der geoffenbarte Wille Gottes sei, und dann auch darnach zu handeln, und endlich, daß Abraham, der Vater der Juden, nicht in der Weise, wie er argumentiere, sondern dem Rufe Gottes gehorchte, wie entgegen es auchdem sein mochte, was er bei seinen Eltern gesehen hatte. An dem folgenden Tage kamen, ganz gegen seine Erwartung, nur wenig.Luden zu Herrn Goldberg. Er machte sich daher auf, sie aufzusuchen, und hatte dann auch noch mit Einigen Unterredungen, aber doch nur von geringerer Bedeutung. In Tatar Bazarjik, wohin er nun seinen Fuß richtete, fand er keinen Rabbi. Er besuchte daher den Herrn U., welcher ihm als der erste Chacham (Gelehrte) genannt wurde; allein dieser vermied mit allem Fleiße jedes religiöse Gespräch und lehnte es sogar ab, Herrn Goldberg in die Synagoge zu

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