Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 6 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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j Oeffentliche Ereignisse und veränderte Verhältnisse Hatten bisher die tpeitere Ausführung der in Verbindung mit dem Bisthum stehen»! den Gedanken Sr. Majestät des Königs von Preußen verzögert. Großes zwar war für die Mission sowohl, wie für das evangelische Zeugniß überhaupt zu Jerusalem und im Lande schon in Gang gebracht; doch nicht ganz so, wie es der fromme König gewollt hatte; und der wirkliche Anfang des beabsichtigten P r eu ß ischen Hospitals und Hospiceö mußte doch wieder erst von der englischen Mission ausgehen, dadurch daß wir uns Behufs der christlichen Krankenpflege in der Misstonsgemeinde zwei Diakonissen, als Krankenwärterinnen aus Kaiserswerth verschrieben hatten, an die sich denn, durch Unter» stützung des Frauensvereins für das Morgenland zu Berlin und Danzig, zwei andere als Lehrerinnen anschlossen, so daß zu Ostern 1851 Pastor Fliedner zugleich vier Schwestern aus seiner Anstalt nach Jerusalem bringen konnte. Sie haben nun im Verlauf ihres ersten Jahres, außer der Krankenpflege in Familien, mit Beihülfe unseres Mifsionsarztes, den ersten Anfang eines deutschen Hospitals, und des so nöthigen Hospices machen können, vorläufig in dem von ihnen bewohnten preußischen Hospice bis dahin, wo das beabsichtigte Hospital eigens erbaut werden kann.? Dieser kleine Anfang gab wieder die Grundlage, auf welcher dies Jahr der deutsche evangelische Geistliche, Herr Valentiner, vom König von Preußen angestellt werden konnte als Caplan des Hospiceö und des Hospitals, mit dem Aufträge, sich auch der Seelsorge der daselbst wohnhaft gewordenen und der zum Besuch ankommeuden Deutschen evangelischen Bekenntnisses anzunehmen. Diesem mir so theuern Landsmann, der im Januar anlangte, wird jetzt die „Christuskirche" der Mission auf Zion jeden zweiten Sonntag für deutschen-Gottesdienst nach dem evangelischen Ritus Deutschlands eingeräumt, während wir an dem anderen Sonntag Nachmittags, neben dem sonntäglichen Hauptgottesdienste in englischer Sprache, noch unseren anglikanischen Gottesdienst in deutscher Sprache fortsetzen, so daß bei beiden deutschen Gottesdiensten die Zuhörer, Proselyten und deutsche Christen, dieselben sind und bleiben. Wie ganz besonders schön sich hierbei das Persönliche dieser