Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 4-5 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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m verkündigen. Ich will nur noch hinzufügen, daß das Wort, amran, „die Hebräer", auch in der sinaitischen Inschrift Nr. 119 des Herrn Gray vorkommt, ebenfalls in Verbindung mit Israel unter dem Bilde eines Kameels: „Das Volk, eine Heerde von Kameelen, weidet zügellos in der Wüste." > Hierzu bemerkt das Jewish Intelligence: „Wir sehen der weitern Lösung dieser Fragen mit großem Interesse entgegen. Es kann nicht geleugnet werden, daß wenn die sinaitischen Inschriften erst als das Werk der Israeliten erwiesen und zugestanden sind, wie von Herrn Förster vorausgesetzt wird, dann auch die Vermuthung zur Gewißheit werden muß, daß sie Nachrichten von den Ereignissen des Auszugs aus Egypten enthalten; und diese Vermuthung giebt jeder bildlichen Darstellung auf den Felsen der Wüste Sinai, wie roh sie auch immer sein mag, großen Werth und Bedeutung, indem sie alle jenen Ereignissen ganz entsprechen." Wir schließen diese Mittheilungen mit dem Wünsche, in welchen ohne Zweifel jeder Leser einstimmen wird, daß es den Gelehrten bald gelingen möge, sowohl über den Ursprung, als auch über den Inhalt dieser höchst merkwürdigen Inschriften zur völligen Gewißheit zu kommen. Sind sie wirklich das Werk der Israeliten während ihrer vierzigjährigen Wanderschaft in der Wüste, woran wir unsererseits keinen Augenblick zweifeln, dann werden sie einen neuen unwiderleglichen Beweis für die Wahrheit der fünf Bücher Moses und der darin erzählten Thatsachen liefern, da sie, wenn sie auch nicht in denselben Worten reden, doch ganz gewiß den Erzählungen Moses nichts Widersprechendes enthalten werden. Dem Unglauben würde es freilich auch selbst dann nicht an Einwendungen gegen die Wahrheit fehlen, da es für ihn nichts so Gewisses giebt, das von ihm nicht bezweifelt oder wohl gar geleugnet werden könnte; allein es dürste doch manchem aufrichtigen Zweifler der Glaube dadurch erleichtert werden, und die Ungläubigen hätten dann einen Grund weniger zu ihrer Entschuldigung. Denn wir werden nicht annehmen können, daß die Inschriften von den Israeliten blos zufällig oder aus langer Weile verfertigt worden sind, sondern wir werden darin eine besondere Vorsehung Gottes erkennen müssen, sowie darin, daß man erst in