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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 4-5 (1852) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
4-5 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Josuah erschien mit seinem gezogenen Schwerte in der Hand, und welcher sich ankündigte als der Fürst über das Heer des Herrn." „Beide Inschriften scheinen den Engel des Bundes sinnbildlich darzustellen, welcher abwechselnd fein ungehorsames Volk zügelt und verstößt. „Das Volk der Hebräer hält im Zaume Jehovah" heißen die Worte der ersten Inschrift, und die That stimmt mit den Worten, denn die menschliche Gestalt schreitet vorwärts und zwingt das junge Kamee! zu folgen. „Das Volk der Hebräer verwirft der Zehovah" lauten die schrecklichen Worte der zweiten Inschrift, und auch hier entspricht die Handlung den Worten; denn der Zügel ist aufgeworfen, und die menschliche Gestalt steht still und steht vorwurfsvoll zurück. Die Stellung des Kameeles wurde von einem Reisenden in jenen Theilen der Wüste sogleich erkannt, welcher darüber bemerkt: „Das Kamee! ist ein widerspenstiges Thier. Hat ein Kameel erst diese Stellung eingenommen, so kann dasselbe nichts von der Stelle bewegen; es ist dem Tode Preis gegeben, wo es steht." Welch ein Bild des widerspenstigen Israels, nachdem seine Sünde den Gipfel erreicht hatte, und seine Gnadenzeit verflossen war! „Aber der Gegenstand dieser zwei Inschriften ist nicht wichtiger in sich selbst, als ihre Anfangsworte wichtig find für die Beweisgründe. Der Ausdruck: am amir, oder am amram, „das Volk der Stämme", oder „das Volk der Hebräer", welcher sich uns in. diesen Inschriften zuerst darbietet, ist bei vielen andern Worten ein Beweis für ihren israelitischen Ursprung. Die Redensart kommt in den Inschriften, von welchen wir bereits Abdrücke oder Zeichnungen haben, nicht weniger als zwölf Mal vor, und ist natürlich eine Redensart, welche beständig wiederkehrt. Seit mehreren Jahren hatte ich sie gelesen: „das Volk der Stämme", und hatte sie mit Recht in diesem Sinne für einen Beweis vom größten Werthe gehakten. Vor Kurzem jedoch entdeckte ich zufällig inRichardson (was andern Lericographen entgangen zu fein scheint) daß der Plural, amran, auch bedeutet: „die Hebräer", was offenbar sinnverwandt ist mit der Bezeichnung „Stämme." Eine jeder dieser Bedeutungen würde für sich allein entscheidend sein für den israelitischen Ursprung der Inschriften, aber beide vereinigt scheinen ihn mit Pofaunenhall zu

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