Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 4-5 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Anfangsworte das hebräische Wort ov „Volk", und "in dem Schlußworte ISI den unaussprechlichen Namen Ja, Jehovah; die beiden einzigen Wörter, welche die Probe bestehen und für welche Rechenschaft gegeben werden kann wegen des Vorzuges, der ihnen, in der häufigen Wiederkehr gegeben wird. Das nächste Ergebniß von der Lesart dieser beiden Wörter war die unmittelbare Entzifferung der Inschrift von dem Murren des Volks und dem Wunder zu Marah. Die nächste Folge war die klare und bestimmte Entzifferung jeder Inschrift, an deren Anfang und Ende diese Worte stehen." Das Jewisli Intelligence schließt die Mittheilungen aus Försters Werke mit folgender Stelle, welche Bezug hat auf die Inschrift, die Israel unter dem Bilde eines aussätzigen Kameeles darstellen. Herr Förster sagt: „Die prophetischen Schriften stellen das widerspenstige Israel dar unter dem doppelten Bilde Zeines wilden Esels, der an die Wüste gewöhnt ist", Und „eines leichten Kameeles, das seine Wege kreuzt" (dascheißt in der Wüste wild umher läuft). Und unter diesem zwiefachen Bilde finden wir Israel auch auf den Felsen in der Wüste Sinai gezeichnet. Das Symbol eines Kameeles, eine-sehr häufige Erscheinung auf diesen Felsen, ist glücklicherweise erhalten in zwei bildlichen Inschriften, von großem Interesse für das Auge, und von großer Wichtigkeit für die Beweisgründe. „Die erste dieser Inschriften stellt ein-widerspenstiges junges Kameeldar, das von einem Führer geleitet wird, aber, gerade wie es von Jeremias beschrieben wird , von einer Seite des Weges zur andern läuft oder seine Wege kreuzt. Die zweite der Inschriften stM ein altes ausgewachsenes halsstarriges Kameel dar, das sich so eben von seinem Führer losgerissen hat; es steht da mit offenem Maule und finsterem Blicke, als ob es an den Boden, auf welchem es steht, fest genagelt wäre. Die menschliche Gestalt bei beiden Bildern ist augenscheinlich die eines Mannes von Ansehen, denn sie trägt in ihrer rechten Hand einen Stab oder Scepter, das sich in einem Triangel-endigt, ein Sinnbild von der größten Wichtigkeit, welches zu dem Gedanken sichren und denselben rechtfertigen könnte, daß der, welcher das Scepter trägt, kein anderer ist, als der, welcher dem