Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 2-3 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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43 ich geeigneter für , ein Krankenhaus, - als für MisfionS - Arbeiten. ■ Gegen 4W Juden starben an der Cholera außer der großen Zahl, welche von dem Schauplatze hinweg geeilt waren, wo der Tod in all seine Schrecken gehüllt erschien. Die Stadt ist noch leer, Md viele fürchten sich in die Behausung zurückzukehren, welche der grausame Besucher der Halste seiner Bewohner beraubt hatte. Die Seuche war dies Mal wiel tödtlicher als 1848, und nur wenige/ welche von ihr ergriffen wurden, genasen wieder. Einer unserer Bedienten, ein gesunder/ kräftiger und rüstiger Mann, wurde von ihr ergriffen/ und in zwei Stunden war er eine Leiche. Auch starben mehrere Engländer, und die Zahl der Eingebornen, welche der Krankheit unterlagen, kann nicht unter 4VVV geschätzt werden. Jetzt sind wir in Gerarah, einem Orte nur eine Stunde von der Stadt entfernt, und haben unsere Missionsarbeiten wieder begonnen. Während des Lauberhüttenfestes haben wir viele interessante Besuche gemacht; aber meine Augen sind so entzündet und geschwollen, daß ich kaum lesen oder schreiben kann. Einen Monat später schreibt Herr Prediger Stern: Es thut mir leid, daß meine Mitheilungen von hier so wenig Ermuthigendes über den Fortschritt unseres Werkes bieten. Es giebt in der That keine Station auf dem weiten Gebiete der Misstonsthätigkeit unserer Gesellschaft, wo der verblendende Einfluß des Jrrthums und Betrugs das Gemüth so gefärbt und das Herz so verdorben hat, wie in diesem verfinsterten Lande. Bei unserem täglichen Verkehr mit den Juden sehen wir die entsetzlichsten Beispiele von der großen fittlichen Verdorbenheit, welche alle Klaffen durchdringt. Selbst diejenigen, welche regelmäßig zum Unterrichte kommen und großen Eifer darin zeigen, die seligmachende Wahrheit des Evangeliums zu erkennen, werden oft von schlechten BÄveggründen und selbstsüchtigem Geiste geleitet; und wenn fie sehen, daß emstliche Unannehmlichkeiten ays dem christlichen Bekenntnisse entstehen, wird das Licht der Wahrheit, das in ihrem Herzen entzündet war, erstickt und die Aufmerksamkeit durch andere selbstsüchtige Betrachtungen von diesem heiligen und ehrfurchtsvollen Gegenstände abgelenkt. Daher kommt X.