Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 2-3 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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39 Als ich vergangenes Jahr schrieb, war Herr Schwarz, den ich als Laien-Missionar zu den Drusen gesandt hatte, guten Muthes und hatte große Freiheit, diesem betrogenen Volke Christum zu predigen. Aber bald nachher begannen die Obern ihn zu verhindem, so viel Umgang mit dem Volke zu haben, so daß er endlich, obschon sie fortwährend sehr freundlich, gegen ihn waren, doch nur wenig für ihr Wohl thun konnte. Aber unter den Christen und Juden des benachbarten Deir Elkamer ist eine große Bewegung und ernstes Forschen nach Wahrheit. Ich habe jedoch Herrn Schwarz gebeten, den Nächsten Winter in Nazareth und Nablus zuzubringen, um dort mit dem Herrn Prediger Klein zu arbeiten, bis dieser mit der Sprache und dem Charakter des Volkes besser bekannt sein wird. Endlich, geliebte Brüder, danke ich allen denen von Euch, die Ihr uns bisher durch Eure Gebete, Euren Rath und Euer Geld geholfen und unterstützt habt, das- Werk, das uns anvertraut ist, fortzuführen, besonders aber der Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden und der kirchlichen Misfionsgesellschast; der elfteren für ihre Geldunterstützung zum Besten der Diöcesanschule und der Diakonissinnen und für viele andere erquickende Zeichen christlicher Liebe und christlichen Vertrauens; der letzteren.für ihr stetes Wohlwollen gegen ihren stühem Missionar, und für die Sendung von Arbeitem in diese Ernte (ich hoffe, ich darf so sagen). Und indem ich mich und meine Mitarbeiter, Laien und Geistliche, sowie all die oben erwähnten Gegenstände, Eurer Fürbitte empfehle, — verbleibe ich Euer ergebener Diener und Bmder. Jerusalem, den 30. Oktober 1851. _Samuel «»dar. Die schwarze« B«-e« im J««er« Afrikas. Indem Decemberhefte des Jewish Intelligence vom vorigen Jahre lesen wir eine Nachricht über die schwarzen Juden auf dxn Oasen in der großen Wüste Sahara von dem Missionar der GlaSgower Gesellschaft, Herrn vr. Philip, die er von einem Juden erhalten hat. Wir theilen hier das Wichtigste daraus mit.