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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 2-3 (1852) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
2-3 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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33 niffinnen aus Kaiserswerth zu senden, um unsere Kranken zu pflegen, unsere Proselytinnen regelmäßig zu besuchen, und wenn möglich, einigen Antheil am Unterrichte der Kinder in der Schule zu nehmen, im Fall die Lehrer krank werden sollten^ Vergangenen April brachte Herr Pastor Fliedner selbst vier Diaconisfinnen, eine von höherer Bildung, um daö Ganze zu leiten, und eine wohl bekannt mit jeglichem Geschäft der Arzneikunde, beide unterstützt von zwei verschiedenen preußischen Gesellschaften, und die beiden andern auf meine Kosten, um zunächst unsere Proselyten, und dann auch andere Kranke zu pflegen. Sie leben alle zusammen/ und nehmen die Kranken, welche mehr Sorge und Aufmerksamkeit bedürfen, in ihr Haus auf. Außerdem besuchen sie regelmäßig unsere ärmeren, und besonders iveiblichen Proselyten und heilsbegierigen Seelen, um ihnen sowohl Rath zu ertheilen, als auch mit ihnen zu lesen und zu beten, wovon bereits einige gute Erfolge sichtbar sind. Ich erwarte von ihrer Anwesenheit Hierselbst viel Gutes; denn ihr stilles, demüthiges, gütiges und überhaupt christliches Leben und Wesen kann nur einen guten Eindruck auf die Herzen und Gewissen vieler Juden und Heiden machen, vr. Macgowan hat es fteundlichst übernommen, die Kranken dieses christlichen Hospitals umsonst zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht unterlassen, der Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden öffentlich meinenDank zu sagen für die großmüthige Bestreitung der Reisekosten der zwei Diaconisfinnen, um die ich mit der vollen Zustimmung ihrer Repräsentanten in Jerusalem geschrieben hatte. Ich habe fortwährend dieselbe Zahl von Schriftvorlesern beschäftigt wie voriges Jahr, nämlich einen jüdischen Proselyten vorzüglich unter den spanischen Juden, unter denen ein bedeutendes Maß christlicher Kenntniß, ich meine die Kenntniß des Inhalts des Neuen Testaments, verbreitet worden ist. Einer, der zugleich mein Sekretär ist, wirkt hauptsächlich unter der hohem Klaffe von Christen, und correspondirt mit verschiedenen Personen an andern Orten, welche die Wahrheit zu suchen scheinen. Er ist noch beschäftigt, unter meiner Leitung , mit der Führung eines sehr interessanten Briefwechsels mit' dem gewandten Priester der Samaritaner, welcher sehr aufmerksam- 3

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