Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 2-3 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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gesunden haben, - sohaben Andere, als sie die Beschreibung derer vernahmen, welche auf dem Wege des Verderbenssind, so viel gefühlt, daß sie glaubten, sie seien damit persönlich gemeint. Das jüdische Hospital ist fortwährend eine reiche Quelle zeitlichen Guts für viele leidende Söhne und Töchter Abrahams gewesen, und es ist kein-Zweifel, daß, obschon wir in den meisten Fällen nicht die Mittel hüben, eszu beweisen, doch auch manch geistiges Gut die Fölge der- Ausübung, christlicher Liebe gegen ein zertretenes, zerstreutes und gequältes VE gewesen -ist. Die Handwerker.-Schulewelche sich bereits als eine Segensquelle für viele Israeliten bewährt hat, hat vor wenig Monaten durch das höchst beklagenswerthe Benehmen zweier Bewohner eine tiefe Wunde erhalten. Ich bin überzeugt, daß beide, da sie treue Jünger Christi sind , durch Gottes Vorsehung vor schlimmeren Folgen bewahrt worden sind; aber dennoch hat ihr Betragen unserer Sache Vorwürfe zugezogen. Ich hoffe jedoch, daß auch dies zum Guten gewandt werden wird, und daß die Anstalt fortfahren wird ein Segen zu sein. Vergangenes Jahr wurde das Drechslerhandwerk darin eingeführt, und nun wird auch die Schuhmacherei darin betrieben, damit wir weniger von den Meistern der Stadt abhängig sind, wenn wir unsere Proselyten. in die Lehre thun. .Von den drei Bewohnern, welche das letzte Jahr darin waren , ist einer nach Egypten gegangen, und einer ist fiir einen andern. Zweig der Mission bestimmt worden, während der dritte, noch ungetauft, uns in der Absicht verlassen hat, die Taufe unter weniger strengen Bedingungen irgend wo anders zu suchen. Jetzt sind, wieder drei darin, von denen einer getauft ist, zwei aber noch den Unterricht genießen, welcher der Taufe vorangeht. Möge der Herr gnädiglich über diese Anstalt wachen. Bald nachdem ich meinen vorjährigen Brief geschrieben, erging eine Krisis über die.Diöcensan-Schule, die mir keine andere Wahl ließ,als sie in Bezug auf die Lehrer ganz neu zu gestalten. Dies ist fast ohne irgend eine Unterbrechung für die Schule geschehen, zu Anfänge dieses Jahres, als ich durch Gottes Vorsehung in Herm Palmer einen frommen und fähigen Mann fand, dem ich mit vollem Vertrauen die Kinder übergeben konnte. Und mit Dank darf ich