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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 2-3 (1852) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
2-3 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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30 selnd mit-Fmcht und freudigere Hoffnung erfüllt; mitFurcht;wenn ich die geringe Kraft erwäge, mil der wir einem solchen Feinde entgegenzutreten und ihn anzugreisen haben, mit freudiger Hoffnungwenmichmich einfach auf die Gnade Gottes verlassend, dahin geführt werde zu glauben, daß der ungewöhnliche Ausbruch von Satan's Wuth einZeichen fei, daß er seine Macht über das Volk dieses Landes in Gefahr sieht; zu glauben, nicht allein, daß Jesus und seine Sache endlichsie-- gen wird, sondern auch, daß der. Sieg nahe ist. Aber ungeachtet aller unserer Prüfungen läßt uns der Herr nicht ohne Zeichen seiner Gnade und Güte. Die hiesige Mission war in diesem Jahre in einem gar zu schwachen Zustande, da nur ein ordinirter und ein nicht ordinirter Missionar hier war. Aber mit Dank gegen Gott erwarte ich in wenig Tagen eine beträchtlicheVerstärkung, da die Londoner Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den Juden gütigst beschlossen hat, uns einen , ihrer erfahrensten Missionare mit einem Laien-Missionare von gutem Rufe zu sendem Und es ist in der ThatArbeit genug vorhanden für. so Viele, als es dem Herm gefallen mag, uns zu senden; denn obschon die Rabbiner wieder bei verschiedenem Gelegenheiten ihren Widerstand und ihre Versolgungssucht gezeigt haben, so giebt eS doch viele Juden, deren Herzen und Gemüther der Wahrheit des Evangeliums mehr oder weniger geösftret sind. So eben habe ich von einem höchst interessanten Falle gehört; doch ist hier nicht der Ort- MEinzelheiten dieftr Art tieser einzugehen. Im Laufe dieses Jahres ist nur ein erwachsener Jude getauft worden, ein wahrer Israelit, der, da er viele Jahre Lehrer gewesen und wohl unterrichtet ist, seinen Brüdern nach dem Fleisch recht nützlich zu werden verspricht. Die Gottesdienste haben regelmäßig stattgefunden, und sind im Ganzen gut besucht worden; und obschon es außerordentlichschwierig ist, einer Gnneinde zu dienen, deren Mitglieder in so vielen Hinsichten völlig: verschieden sind, und viele von ihnen nur, eine unvollkommene Kenntniß irgend einer Sprache besitzen, so hoffe sch-doch und weiß es, daß der Herr mit uns ist und unsere Gottesdienste segnet; denn während bekümmerte Seelen gelegentlich Belehrung und Trost

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