Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 10-11 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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169 sein, daß während es Mancherlei giebt, das uns erfteut und erheitert, auch gar Vieles ist, was uns ernst stimmen muß, und ich wünschte lieber, daß der Ernst des Gefühls vorherrschte, als daß der Frohsinn weiter ginge, als er gehen sollte. Wir sollten uns freuen, aber freuen mit Zittern. Der Kampf kann möglicher Weise zur furchtbarsten Entscheidung kommen. Es kann Vieles kommen, durch das wir hindurch müssen. Daher geziemt es uns, daßunr ernst sind im Gebet und Flehen. Keine Lage kann besser sein, als die, wenn wir fleißig Gottes Wort treiben, inbrünstig sind vor dem Throne der Gnade und besonders suchen Gutes zu thun Jedermann, besonders aber den Glaubensgenossen. Ich sehe auf diese Gesellschaft als auf eine solche, die mein Herz erfteut. Und indem ich die dunkeln Wolken betrachte, welche über diesem Lande hängen, wenn wir Verrätherei in der Kirche und vermehrte Thätigkeit im Papstthum sehen, so sehe ich mit Zuversicht auf eine solche Gesellschaft, wie diese ist, * denn Gott sagt: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen." Der Fluch muß in der That schwer auf Babylon ruhen, welches stets der Verfolger des Volks Gottes gewesen ist, aber der' Segen wird ruhen auf allen, welche den Herrn Jesum Christum in Aufrichtigkeit und Wahrheit lieben, und in jeglicher Weise die Herrlichkeit Gottes und das Heil ihrer Mitmenschen zu verbreiten suchen. Misfionsnachrichten Wir haben unfern Lesern schon öfters Nachrichten über den Fortgang der Mission in Bagdad mitgetheilt; die letzten waren erfteulicher Art. Es liegen nun wieder neuere Nachrichten vor uns, die nicht ganz so erfreulich sind; sie zeigen uns von Neuem, mit wie vielerlei Schwierigkeiten die Verkündiger des Wortes Gottes in jenem entfernten Lande zu kämpfen haben, und welche Geduld und Ausdauer dazu gehört, um nicht matt und müde zu werden. Wir theilen die.vor uns liegenden Nachrichten hier nun wieder mit, theils weil