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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 10-11 (1851) · page 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
10-11 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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168 Erdboden mit Früchten erfüllen." (Jes. 37, 6). Die Bekehrung der Heiden ist also Israels Werk und daher dürfen wir nicht erwarten, daß alle Völker sich vor Christo beugen und alle Zungen ihm dienen werden, nicht erwarten, daß die Erkenntniß des Herrn die Erde bedecken wird, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt, bis diese herrliche Zeit gekommen sein wird. Und dann wird der Herr JesuS als derKönig allerKönigeundderHerrallerHerrentriumphirend regieren, denn wie er einst, aufErden von den Menschen verachtet und verworfen worden ist, so wird er kommen, um als der Höchste anerkannt zu werden, von Allen anerkannt, von Allen geliebt, von Allen angebetet, von Allen verherrlicht; und Vas ist die Vollendung, nach der sich unser allerHerzen ernstlich sehnen sollten. Aber zur selben Zeit wollen wir wirken und arbeiten, daß, ob abwesend oder gegenwärtig, wir vor Gott angenehm sein mögen. Wir können nicht mit Freuden auf seine zweite Zukunft Hinsehen, wenn wir nicht auf seine erste Ankunft gesehen haben; wenn unsere Herzen nicht mit dem Blute Jesu besprenget und unsere Sünden abgewaschen sind, so können wir nicht mit Freude und Sehnsucht nach seiner Erscheinung in Herrlichkeit sehen. Die Betrachtung dieses Gegenstandes kann das Herz des Sünders, der in seinen Sünden beharrt, nur mit Furcht und Schrecken erfüllen. Aber für den wahren Gläubigen muß der Gedanke an seines Herrn baldige Erscheinung stets eine Quelle des Trostes und der Freude sein, und auf seine Ankündigung: „Siehe, ich komme schnell," wird seine Antwort sein: „Ja komme, Herr Jesu." Wir müssen jedoch befürchten, und die Weissagungen führen darauf, daß in den letzten Tagen schreckliche Zeiten sein werden. Wir werden wahrscheinlich viel zu schaffen haben, bevor wir die Krone erlangen; wir werden vielleicht das Kreuz tragen müssen, wie nie zuvor, und daher geziemt es uns, vorbereitet zu sein. Denn, wenn wir angethan sind mit einer vollen Waffenrüstung Gottes, wenn wir umgürtet sind mit dem Schwerte des Geistes, wenn unsere **- Herzen erfüllet sind mit Liebe zu Jesu, werden wir bereit sein unter allen Gefahren Christum zu verherrlichen, und unter allen Versuchungen das Lob dessen zu verkündigen, der uns berufen hat von der Finsterniß zu seinem wunderbaren Lichte. Laßt uns daher eingedenk

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