Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 10-11 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Lehre zu mrtheidigen gegen Jedermann, um sie sich zu erhalten, sich und der Welt, die nach und nach zu ihr sich bekennen, sich ihr stillschweigend unterwerfen würde, wie es immerfort geschehen und geschieht;* *) Front machte Israel dem Wahnwie dem Unglaubens) dem Zrrthum wie der Leugnung gegenüber." Zum Schluffe möge hier noch eine Mittheilung aus Berlin in Nr. 47 der Allg. Z d. Jud. Platz finden. Cs wird da erzählt, daß die alte Orthodoxie verbunden mit der neuen ihr Banner wieder zu erheben suche, aber nicht zur Wiedererlangung ihrer Rechte, sondern „zur Unterdrückung und Vernichtung alles dessen, was sie als Feind betrachtet." , Das wäre also doch nicht ein bloßes Front machen zur Vertheidigung feines Bekenntnisses gegenüber anders Denkender, sondern ein Frontmachen zur Vernichtung anderer Gesinnung und zwar gerade von der Seite des Judenthums, wie es seit, Jahrhunderten bestanden hat. Herr Tiktin, Rabbiner der altorthodoren Parthei in Breslau soll sogar bei Sr. Majestät dem Könige, und bei dem Herm Minister von Raumer Audienzen gehabt und sich das Rabbinat über Schlesien als Gnade ausgebeten haben. Wer ist aber die Veranlassung zu diesem Schritte? Nun man lese und erstaune. Seite 559 der Allg. Z. d. Jud. heißt es wörtlich: „Zwar, wie man im Allgemeinen vermuthet, geschieht dies nicht aus eigenem Antriebe dieser Partei, sondern sie soll vom Pietismus unserer christlichen von den Juden? (ebendaselbst V. 44). Warum dursten dann von den Fremden Zinsen genommen werden, aber von den Juden nicht? 3. Mos. 23, 19, 20. 4) Wann hat sich denn die Welk dem jüdischen Bekenntnisse unterworfen? Wohl hat sie sich dem Glauben an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs unterworfea, aber nur mit dem Bekenntnisse des Apostels Petrus, von Jesu von Nazareth: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn, also dem in Jesu geoffenbarteu Gotte, aber nicht dem Bekenntnisse, das diese Wahrheit leugnet. Das ist geschichtliche Thatsache, die weder Herr vr. Philipps»«, noch jemand Anders wird leugnen können. *) Woher sind nur da die „Abgeschmacktheiten und die Mißformen" gekommen? Doch wohl nicht aus der Treue-des Bekenntnisses! Doch wir schweigen, bitten aber besonders unsere Israelitischen Leser, diese Widersprüche zu beherzigen.