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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 8-9 (1851) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
8-9 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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Oberrabbiner wird von mehr als zwei Drittel der Gemeinde unterstützt, aber den Gegnernobschon gering an Zahl, steht Reichthum und Einfluß zu Gebote, was hier viel bewirken kann. Nach dem allgemeinen'Anblick unserer hiesigen Mission und nach den verschiedenen Zeichen, können wir nun, ohne zu großes Vertrauen auf einige Strahlen des Gelingens zu setzen, dieses Feld als reifend zur Erndte betrachten. Die Starrheit der Unwissenheit, die Herabwürdigung des Volkes und die Gleichgültigkeit derer, welche ihre Hoffnung der ewigen Seligkeit auf Menschenwerke setzen, werden auch noch ferner einen widrigen Einfluß ausüben, dessenungeachtet werden, wenn wir im Glauben und Gebet verharren, und im Vertrauen auf die belebende Macht des Geistes-Gottes vertrauen, diese Hindernisse, mit Hülfe Gottes auch noch beseitigt, und diese finstern und dunkeln moralischen Wüsteneien in einen Gatten des Hmn, ein Paradies des heiligen Israels verwandelt werden. Wir haben den theuern Lesern dieses Blattes schon öfters Auszüge aus den Berichten des Msfionars Lauria in Cairo mitgetheilt, woraus hervorging, daß die Arbeit dieses Bruders unter dem Volke Israel nicht ganz vergebens und ohne Segen sei. In einem Briese vom 17. April berichtet nun Herr Lauria die Taufe einer jüdischen Familie, als der Erstlingsfrucht der Mission in Cairo. Er theilt uns darüber, wie über seine anderweitige Thätigkeit und deren Erfolge Folgendes mit: Am LS. März wurde einer von den heilsbegierigen Israeliten mit seinen drei Kindern — Mädchen von ein und ein halb bis zu sechs Jahr— durch die Taufe in die Kirche Christi ausgenommen. Herr Prediger Liederdem ich sie empfohlen hatte, verrichtete diese heilige Handlung in . der Kapelle der kirchlichen Missionsgesellschast. Bei der Taufe des Vaters wurde die deutsche, bei den Kindem aber dir englische Sprache gebraucht, da ihre Pathen, wie überhaupt der größte Theil der Versammlung Engländer waren. Es war diese Taufhandlung'ein sehr interessanter und höchst erfreulicher Anblick für alle Christen, die zugegen waren, sowohl deswegen, weil sie noch

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