Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 8-9 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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136 zwei Leuchtern und einer Pfanne mit Räucherwerk zum Räuchern; dann folgt die Kanzel, oder der Sitz Mosts, hinter diesem ist wieder ein Tisch mit zwei Leuchtern und einem Rauchfaffe. Nun folgt die Wan-suy-pae oder Kaisertafel auf einem großen Tische ausgestellt; auf dieser Tafel steht geschrieben: „Ta ts'hing wan suy wan wan suy," das heißt: „Möge der Kaiser der großen reinen Dynastie zehntausend Mal zehntausend Jahre leben;" und oben am äußersten Theile derselben stehen die Worte im Hebräischen: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein Gott. Gelobet sei der herrliche Name seines Reiches immer und ewiglich." Darauf folgte die „Ta ming wan suy," oder Tafel der Ming-Dynastie; vor ihr steht ein kleiner Tisch mit zwei Leuchtern und einem Rauchfaffe. Auf der Ta ming wan suy (der Tafel der Ming-Dynastie) steht Etwas im Hebräischen geschrieben, das wir aber kaum sehen konnten, da es im Tempel sehr finster ist. An der Seite dieser Tafel, unmittelbar hinter den Pfeilern stehen zwei Dreifüße, und dahinter find die zwölf Kapseln (tob.es) des heiligen Buches, genannt: „Theen king schih urh tung," die zwölf Kapseln der göttlichen Musterschrist (vlussiv); davor« ist ein Thorweg oder Paelow, über welchem im Hebräischen die Worte stehen: „Gelobet sei der Herr immer und ewiglich, denn sein Name ist Gott der Götter." An beiden Seiten der heiligen Zelle stehen zwei hohe Dreifüße zum Verbrennen beschriebenen Papiers, aber kein Kandelaber oder Pfanne zu Rauchwerk. An der linken Seite der heiligen Zelle befanden sich die hebräischen Worte: „Höre, Israel, der Herr, unserGott, ist ein Gott. Gelobet sei der herrliche Name seines Reiches immer und ewiglich." Davor stand ein Tisch mit Namen, und in chinesischer Sprache: „Chekeaou tang," „Die Halle der ausgezeichnetsten Religion," mit einem Dreistlß zu Rauchwerk, aber ohne Kandelaber und Rauchfaß; der Stein war in zwei Stücke zerbrochen. An der rechten Seite der heiligen Zelle ist eine Zelle mit derselben hebräischen Ueberschrift. Vor dieser Zelle liegt ein anderer Stein auf einem Tische mit einer hebräischen Inschrift. Gerade als wir die Abschrift derselbe» vollendet hatten, kam ein Mann, Namens Keaou, ein Gelehrter*), *) Tzeayd-y»ug-che -sagt, daß dieser Mann ein römischer KathoM sei.