Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 6-7 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Vorgänger, der Jesuiten, bekräftigt, sondern sie haben auch wirklich hebräische Dokumente mitgebracht; dies gewährt uns einige Hoffnung, daß wir werden im Stande sein, sie zurückzusenden, um die Gesetzesrollen, welche sie sahen, anzukaufen, in der Ueberzeugung, daß das Geld gut angewandt sei, wenn wir in den Besitz eines so interessanten und für die biblische Kritik so schätzbaren Manuskripts gelangen könnten. Die Juden in Kae-fung-foo sind sowohl der Zahl als auch den Umständen nach sehr herunter gekommen; die Zahl der Personen beträgt wahrscheinlich nicht mehr als 200, und die der Familiennamen ist von 70 bis auf 7 herabgesunken. Einige 'befanden sich in einem sehr ärmlichen Zustande, indem sie kaum ein Obdach hatten. Andere hatten Läden zum Verkauf von Lichten, und Einige waren Pächter von Ländereien in der Nachbarschaft. Sie hofften, daß der Kaiser Mitleid mit ihnen haben und ihre Synagoge wieder aufbauen werde, zeigten aber keine Hoffnung auf einen Messias. Ihr Tempel steht nach Osten, so daß wenn sie darin Gottesdienst pflegen, sie sich westwärts kehren, aber ob gegen des Kaisers Tafel (tMet), die darin aufgehängt ist, oder gegen Jerusalem, ist nicht klar. Kein einziger konnte den hebräischen Brief von dem jüdischen Kaufmann in Schanghae entziffern. Die Beschneidung wurde unterlassen, und die eingebornen Besucher gaben ihre Meinung dahin ab, daß in 10 oder 12 Jahren die Religion erloschen sein wird. Einer unserer eingebornen Freunde erfuhr beim Nachforschen, daß sie im Alphabet 27 hebräische Buchstaben zählen. Als er ihnen zu beweisen suchte, daß es nur 22 seien, bestanden sie darauf, es wären 27. Die beiden jüdischen Kaufleute zu Schanghai, die um ihre Meinung gefragt wurden, sagten, daß sie gewohnt wären die fünf Endbuchstaben mitzuzählen, was beiderlei Zählungen in Uebereinstimmung bringen würde. Die Handschriften, die bereits mitgebracht wurden, werden mir bald von Schanghae zugestellt werden, nachdem sie werden nachgebildet worden sein. Sie haben alle die Vokalpunkte und Accente, und entsprechen ganz, auf eine höchst merkwürdige Weise, der recipirten Ausgabe von Van-der-Hooght, selbst in den geringsten Partikeln. Sie tragen Merkmale an sich, daß sie von einem aus-