Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 6-7 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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99 Kew-Een-sang liest jetzt Mr. Finn's Werk, das er, wie auch eine hebräische Bibel und verschiedene Proben des samantanischen Alphabets, und anderer morgenländischen Sprachen mit sich nehmen will. Er hat die Anweisung, einige Wochen dort zu bleiben und mit gehöriger Vorsicht die verschiedenen religiösen Gebäude rc. zu erforschen/was für irgend welche jüdische Familien einen Leitfaden gewähren könnte. Er hat einen hebräischen Brief von einem jüdischen Kaufmann aus Bagdad bei sich, dem ich zu Schanghae vorgestellt wurde. Sein Name ist Isaak Ben Reuben, einer von den drei Juden, die sich nun in Schanghae niedergelassen haben. — Diese drei Juden schreiben und sprechen auch das Englische ganz gut und nehmen großes Interesse an dieser Untersuchungs-Misston. Ich habe nicht nöthig, die Instruktionen, welche meinen beiden chinesischen Freunden gegeben worden sind, ihnen weitläufig mitzutheilen; ihre Reise ist nur eine Versuchs-und Untersuchungs- Reise. Wenn sie irgend eine Spur oder ein Ueberbleibsel von Juden finden, so werden sie den Weg gebahnt haben für einen europäischen Forscher, den sie nachher zurück in das Innere werden begleiten können mit den wichtigen Vortheilen ihrer Erfahrung, ihrer Kenntniß des Weges und der verringerten Wahrscheinlichkeit von den inländischen obrigkeitlichen Personen angehalten zu werden. Die beiden Männer wurden demnach mit ihrem Aufträge abgesandt, und in seinem Briefe an das Comite, in welchem er die zurück gebrachten Nachrichten mittheilt, schreibt der Bischof unterm SS. Januar: — Ich schicke Ihnen die ersten Früchte unsrer Untersuchungs- Mission zu den Juden im Innern Chinas. Die beiden Eingebornen sind mit 8 hebräischen Manuskripten und verschiedenen interessanten Mittheilungen zurückgekehrt. Ich sende Ihnen einen gedruckten Auszug aus dem „North China Herald," der.in Schanghae erscheint, eine Nachbildung der hebräischen Manuscripte, und das Tagebuch des Chinesen, der Englisch schreibt. Das andere chinesische Tagebuch, werden-wir, sobald es übersetzt ist, drucken lassen und Ihnen dann zustellen. Unsere beiden Freunde haben nicht allein die Aussagen ihrer 7* '