Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 6-7 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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98 wirklichung desselben verhinderten. Endlich bahnten nach GotteS Vorsehung zwei Umstände den Weg zur Ausführung der beantragten Mission zu einer näheren Nachforschung. Der eine war das Anerbieten der Miß Cook von Cheltenham, der hochgeschätzten Freundin Israels, in die Hände des Comites eine Summe zu legen, welche zur Deckung der Kosten einer solchen Mission hinreichte; der zweite war die Errichtung des Bisthums Victoria, Hong-kong, und die gütige Mithülfe dessen Diöcesan zur Ausführung der Absichten des Comites. Wir können nun unfern Lesern die interessanten Resultate, welche durch die obigen Mittel gewonnen worden sind, vorlegen. Die ersten Schritte, welche in dieser Sache von dem Bischof von Viktoria gethan wurden, werden in einem Briefe an das Counts aus Hön-kong vom 24. December 1850 also an'gedeutet: — Auf meiner treulichen Visitations-Reise an der Küste Chinas machte ich zu Schanghae die Bekanntschaft mit einem chinesichen christlichen Jünglinge, der ftüher in einer Missionsschule in Batavia erzogen worden ist, und eine erträgliche Kenntniß sowohl der englischen Sprache als auch des Mandarinen-Dialects in China hat: er ist von mir in Verbindung mit einem andern eingebornen Christen zu diesem Unternehmen engagirt worden. Der junge Mann heißt Kew-teen-sang, und ist ungefähr 23 Jahr alt. Einige Jahre hindurch ist er in einer Missionsdruckerei als Schriftsetzer beschäftigt gewesen, und hat vor Kurzem eine chinesische Christin geheirathet, eine Schülerin der Miß Aldersey in Ringpo. Er scheint nicht blos ein entschiedener Christ zu sein, sondern auch ein schönes Maaß von Klugheit und Beobachtungsgabe zu besitzen. Ich habe Proben eines englischen Tagebuchs gesehen, welches er vor einiger Zeit während eines kurze» Besuchs im Innern des Landes geführt hat. Von seinem chinesischen Begleiter habe ich seit einigen Jahren eine geringe Kenntniß. Er ist ein etwas älterer Mann, hat eine akademische Würde, und ist einige Zeit Lehrer eines Missionars zu Schanghae gewesen. In dem ihnen vorgezeichneten Plane und ihrer Reiseroute muß ich den gütigen Beistand de/vr. Medhurst anerkennen.