Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 6-7 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2554541-2554626-2554631--01467-2557306- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
97 Leben, und Frieden und Fremde? Dies ist die Lage, in die wir gestellt sind, und ich schließe, indem ich Euch ermahne, nicht müde zu werden im Gutesthun, und indem ich Euch die Unterstützung einer Sache dringend ans Herz lege, die mit so viel heiligen Gedanken perbunden ist, die uns anempfohlen ist durch das erhabene Siegel Gottes selbst, die verherrlicht wird mit so großem Erfolge, und die auf uns selbst viel größeren Segen zurückströmen läßt. O, meine theuern Freunde, betet für Jerusalem. O, daß unser Glaube eifriger, unser Gebet ernster und unsre Geduld ausdauernder wäre! daß Wir Gott bei seinem Worte halten möchten: «Höret, ihr Himmel, und Erde nimm zu Ohren, denn der Herr redet." „Prüfet mich hiermnen, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster aufthun werde, und Segen herabschütten die Fülle/ ° (Forts, folgt.) Die Juden in China. Das Jewish Intelligence vom Mai enthält eine interessante Mittheilung über die Juden in der Chinesischen Stadt Kae-fung-foo, die wir unfern Lesern nicht vorenthalten wollen, um so weniger, da wir früher (No. 11, 1850) versprochen haben, sobald uns irgend eine Nachricht über die Juden in China zugehen werde, dieselbe auch sofort mitzutheilen. In dem Maiheste des genannten Blattes heißt es nun: Es sind mm 8 Jahre, seitdem die Aufmerksamkeit der britischen Christen durch die Veröffentlichung des schätzbaren Werkes von Mr. Finn: „Die Juden in China," zum erstenmale auf das Vorhandensein eines Ueberbleibsels von dem Saamen Jakobs in dem chinesischen Reiche gelenkt wurde. Seit jener Zeit hegte man den Wunsch, Nachforschungen anzustellen mit Hinsicht auf die Vergewisserung und Ausdehnung der Nachricht, in deren Besitz wir damals waren, und die auf der Autorität Jesuitischer Missionare beruhte, welche «die Juden zu Kae-fung-foo Anfangs des vorigen Jahrhunderts besucht hatten. Der Ausführung dieses Wunsches des Conutvs standen aber große Schwierigkeiten im Wege, welche eine Zeit lang die Ver- 7