Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 6-7 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Werkes vom Decan Graves über den Pentateuch und der Predigt, welche diesem folgte. Aber ich muß diesen Gegenstand verlassen, wie anziehend er auch immer sein mag. Das Umgekehrte meines Satzes aber ist eben so wahr, daß in demselben Maße, als wir dahin gelangen, die Wichtigkeit der Sache des Juden zu erkennen, sich die Blätter der Bibel weiter vor uns entfalten, — das Licht des Geistes Gottes in seinem Glanze auf Uns fällt, und unsre Herzen und Gemächer das Licht und die Wärme ergreifen, welches uns zu Werken des thätigen Glaubens und der selbstverleugnenden Liebe beseelt. Wir werden belehrt über das, was Gott zu thun beabsichtigt, wie über die Werkzeuge, durch die er sich herabläßt, seine Absichten zu erreichen. Wir erwarten nichts, was Gott nicht verheißen hat,,aber wo Er geredet hat, sind wir wegen der Schwierigkeiten unverzagt, eingedenk des Ausspruches: „Sollte er etwas reden und nicht halten?^ Ist irgend etwas zu schwer für den Herrn? Das Alles ist ein Segen für uns selbst und geht darauf hin, uns zu unserm Zwecke geschickt zu machen und uns wie den Kämmerer aus Mohrenland unsre Straße fröhlich ziehen zu lassen. My Lord, darf ich nicht, indem ich auf die Arbeiten der Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden Hinweise, auch auf die Predigten anspielen, die an den Jahresfesten gehalten worden ^nd? Hat unser theurer Bruder gestern Abend, und haben seine theuern Vorgänger seit vielen Jahren — haben sie nicht die Aufmerksamkeit auf das Studium der Weissagung gerichtet? Sind nicht einzelne Gemüther dahin gebracht worden, sich besonders auf diesen wichtigen Theil der Inspiration zu legen? Ruft Euch die Bibel ins Gemüth zurück — durchlauft ihre Blätter und sehet, wie viel Israel gegeben ist. Laßt uns einen Blick werfen auf die großen Völker der Erde, auf das Assyrische, das Babylonische, Griechische und Römische Reich, — was sind sie? Sie sind groß und viel umfassend, was Raum, Einfluß und Macht betrifft, aber in der Wage des Wortes Gottes gewogen sind sie nur eine Zugabe in der Wagschale; sie sind nur die Vorspiele zu dem Gesänge. Das unerschöpfliche Md Mveränderliche Thema ist Israel, sein König und die Herrlichkeit, welche folgen soll. Wir, my Lord, sollten uns nun bemühen, diese Dinge ebenso anzufehen, wie sie Gott ansieht, sie in