Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 3-4 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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33 Stimme, Sohn Abrahams, dem Volke entsprossen, dessen Väter auf deN verheißenen Erlöser warteton, ihn aber nicht sahen, Du hast ihn gefunden rc. rc. Darauf wurde die feierliche Handlung der Taufe an dem Knaben vollzogen, der sichtbar tief bewegt und ernst in sich gekehrt vor dem Taufstein stand. Nun setzte er sich zu den andern Confirmanden aüf seinen Platz, wurde mit ihnen zugleich confirmirt und unmittelbar darauf zu dem Genüsse des heiligen Abendmahls zugelassen. Möge dieser Tag für die beiden Knaben, wie für die andern Confirmanden alle zum bleibenden Segen sein! Was nun die Wahl ihres künftigen Lebensberufes betrifft, so hat Karl Schultz die Buchbinder-Profession gewählt, Julius Hirsch sich aber für das Lehrerfach bestimmt. Für elfteren hat der Herr schon wieder herrlich gesorgt. Er ist bereits bei einem treuen Jünger des Herrn in Breslau in der Lehre, wo er nicht nur etwas Tüchtiges für seinen Beruf lernen kann, sondern wo er auch zur Frömmigkeit und Gottesfurcht angehalten wird, und was von besonderer Wichtigkeit ist, ist das, daß am Sonntage nicht gearbeitet wird, und er daher sonntäglich die Kirche besuchen kann. Julius Hirsch befindet sich gegenwärtig noch in Frankfurt a. d. O. Es hat sich bis jetzt noch kein geeigneter Ort finden lassen, wo er sich als Präparant zur Aufnahme in ein Seminar ausbilden könnte. Aber auch für ihn wird der Herr sorgen. Was an uns liegt, so werden wir dafür Sorge tragen, daß er nur zu einem tüchtigen Schulmanne komme, der auch im Glauben steht und bei seinen Zöglingen nicht blos die Erwerbung der, für den Lehrer nöthigen Kenntnisse vor AUgen hat, sondern vorzüglich darauf bedacht ist, daß sie zu wahrhaft christlichen Lehrern herangebildet werden. Schließlich fügen wir noch die Bitte hinzu, daß die theuren Freunde Israels doch ja nicht aushören wollen, in ihrem Gebete dieser beiden Knaben zu gedenken, damit sie das Gelübde, das sie am Altäre des Herrn abgelegt haben , auch halten und im Glauben wachsen und zunehmen mögen; sie bedürfen ja der Fürbitte so sehr. Dann haben wir auch noch die Bitte an die theuren Seelen, die Jerusalem lieb haben und das Heil Israels suchen, uns auch fernerhin noch mit ihren milden Gaben zu unterstützen. Denn ab-