Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 3-4 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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49 Itnich tt»tH euch nehme«, ei«e« ans einet &taH und zwei aus einem Geschlecht und will euch gen Zion bringen. Unter dieser Ueberschrift theilten wir in der vorigen Nummer unfern Lesern die Bekehrungsgeschichte eines Sohnes Abrahams mit, als Beweis für die Wahrheit und stetige Erfüllung dieser Verheißung des Herrn, zur Stärkung unsers Glaubens und zur Ermunterung des treuen und muthigen Ausharrens an unserm Werke. Wir wollen noch einige Beispiele theils ähnlicher, theils anderer Art hinzufügen. Unsere heutige Mittheilung betrifft zwei jüdische Knaben, die von dem Vereine zur christlichen Fürsorge für jüdische Proselyten in Frankfurt an der Oder erzogen worden und unfern Lesern zum Theil schon bekannt sind. Zwar können wir nicht von einer Bekehrung bei ihnen reden, wie sie in der Regel bei erwachsenen Israeliten stattfindet, auch nicht einmal von einer Bekehrung oder gründlichen Sinnesänderung, wie sie wohl dann und wann bei christlichen Kindern ihres Alters vorkommt — wie es damit bei ihnen steht, weiß allein der Herzenskündiger — aber dessen ungeachtet haben wir Grund genug, sie zu denen zu zählen, von welchen der Herr sagt, daß er einen aus einer Stadt und zwei aus einem Geschlecht nehmen und gen Zion bringen will, und Ursache, den Herrn von ganzem Herzen zu loben und preisen für die große Gnade und Barmherzigkeit, die er an diesen beiden Kindern aus dem Hause Israels gethan hat. Daß wir nun aber jetzt gerade von ihnen reden, geschieht darum, weil sie in einen neuen, sehr wichtigen Abschnitt ihres Lebens eingetreten sind. Sie sind nämlich am 11. April dieses Jahres confirmirt worden; oder vielmehr, der eine, Karl Schultz, hat den Bund der heiligen Taufe, in den er kurz vor seinem dritten Lebensjahre ausgenommen wurde, erneuert und bestätigt, und der andere, Julius» Hirsch, ist an demselben Tage durch die heilige Taufe in die Gemeinschaft der Christen ausgenommen und zugleich confirmirt worden. Sie sind somit in den Abschnitt ihres Lebens getreten, wo sie sich einen Beruf wählen müssen, um darin für ihr eigenes und des Nächsten Wohl zu Dibre Emeth. Nr». 4.