Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 3-4 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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41 das hier Mitgetheilte genügen wird, den treuen Hirten und Bischof unsrer Seele von ganzem Herzen zu loben und preisen für die Gnade, die er auch diesem Sohne Abrahams hat zu Theil werden lassen, und uns von neuem zu ermuntern zum ernsten Gebete und zur regen Thätigkeit str die Bekehrung seines ganzen alten Bundesvolkes Israels. Das walte Gott, und führe auch den theuern Bruder —n immer weiter und nach seinem Willen auf dem Wege seiner Pilgrimschaft durch dieses Leben zur ewigen Heimath. — Misfiorrsuachrichten. Straßburg. Dieser Bekehrungsgeschichte reihen wir die Mittheilung an, welche der Herr Misstonsprediger Hausmeister in Straßburg von der Standhaftigkeit eines Proselyten aus Jerusalem macht. Er berichtet darüber an das Comits der Gesellschaft für Israel in London Folgendes. Während des einen Theils im Monat December war ich viel mit zwei Kindern Israels beschäftigt, beides sehr interessante Fälle: sie waren Herr und Frau Dobinsky. Herr D. ist ein Eingeborner B erditschews in Volhynien in Rußland; er wurde in Jerusalem zur Erkenntniß des Heilandes gebracht und am Osterfeste 1847 von dem Bischof Gobat getauft. Bald nachdem die Industrieschule in Jerusalem aufgehoben wurde, verließ Dobinsky die heilige Stadt und ging nach Bafel. Hier fand er eine gute Aufnahme, und sein Betragen bewies, daß er ein wahrer Israelit sei. Er ist seit zwei Jahren in einer Druckerei in der Lehre gewesen und arbeitet als ein Schriftsetzer daselbst. Er stand fortwährend mit seiner Familie in Briefwechsel, aber wie es scheint, wurden während der letzten zwei Jahre seine Briefe seiner Frau von seinem Vater vorenthalten. Als diese vor einigen Monaten alle ihre Verwandten, Vater, Mutter, Brüder und Schwestern an der Cholera verlor, verließ sie ihre Heimath in der Hoffnung, ihren Mann wieder zum Rabbinismus zu