Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 12 (12.1850)
- Date
- 1850-12-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2554541-2554612-2554625--01360-2557195- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
lMhev; M schreckt sie noch zurück und verhindert sie an. der KerwirklichWg ihres Wunsches: Gegenwärtighahe ich vier Juden t«. Unterrichte, zwei von ihnen sind Männer, welche schon im hohen Alter stehen, und einer ist aus Damaskus. Sie alle sind Familienväter, sehr angesehen, nnd mit der jüdischen Gelehrsamkeit wohl vertraut. Sie sind um ihr ewiges Wohl, sehr bekümmert, und ich hoffe, daß ihnen Kraft und Gnade verliehen werden wird, alle die heftigen und tödtlichen Angriffe der Verfolgung, die sie erwarten, zu bestehen. Ich beschränke mich für dies Mal auf diese Auszüge aus meinem Tagebuche, denn die Zeit erlaubt mir es nicht, von der Arbeit eines jeden Tages einen ausführlichen Bericht zu geben, besonders da wir des Abends nicht schreiben können, indem die Schwärme von Insekten, welche die Luft in Bewegung setzen, nicht allein das Licht auslöschen, sondern auch zu empfindlich mqchen würden, nahe au demselben zu sitzen. Aber dieser Bericht wird Ihnen auch ein treues Bild liefern von den Prüfungen und Entmüchigungen, den Bollwerken und Hindernissen, von welchen ich umgeben bin, wie von der Beschaffenheit meiner Arbeiten und Bemühungen, sts giebt freilich Vieles zu beklagen und zu bejammern, aber es fehlt auch nicht an herrlichen Zeichen zur Freude und Ermuthigung, und die uns mit großer Hoffnung auf eine ««getrübte und heitere Zukunft vorwärts blicken lassen. Gegenwärtig muß ich der Opposition und Gewalt die Stirn bieten, doch da ich weiß, daß der gute Same gesäet, und das Wort Gottes verbreitet wird, so hoffe ich auch, daß obschon ein große; Theil davon auf steinigtem und unfruchtbaren Boden gefallen sein mag, -och auch einiges auf den guten Botzen aufrichtiger und gerader Herzen gefallen sein und in nicht gar langer Zeit Frücht? des Friedens und der Gerechtigkeit bringen wird zum Preise und Ruhme Gottes. Qrdjnation -es Missionars Lanria vor Bisichof Gobat ijt ^pvufatcm. Am 7, Juli dieses Jahres wurde der Missionar Maurin, stationirt in Cairo, von dem Bischof Gobat in Jerusalem zum DiakonuS ordinirt. Diese Ordination ist darum von besonderem Interrffe, nicht bloß, weil Herr Lauria ein Proselyt und in Jerusalem geboren und erzogen ist, sondern auch, weil er dort als