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Dibre Emeth · 1850-12-01 · 12 (12.1850) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
6 (1850)
Issue
12 (12.1850)
Date
1850-12-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seit Herrn Strrnschvß'- AbMse M ich in diesem GM entftewdettN Latche und dieser moralischen Wüste AM allein M lassen, und bei Wem Ernste und Eifer kaiiN ich das Werk Nicht so durchführen, wie ich wünsche und verlange. Der Apostel sagt uns, daß Gott will, daß allen Menschen -geholfen werde» und daß sie alle zur Erkenntniß der Wahrheit gelangen. Aber wie sollen sie an ihn glauben, von dem sie nichts gehört haben? Zn diesem Lande giebt es ganze Gegenden» wo der Klang des Evangeliums noch niemals das Ohr erreichte. Zn diesen vernachlässigten Gegenden giebt es Tausende von Zuden (wie wir von glaubwürdiger Seite berichtet wurde,) welche in ihren Einöden und Gegenden des Todes, wo nicht einmal der Schatten einer kühlenden Wolke den müden Wanderer bedeckt, seit undenklichen Zeiten von der Christenheit vernachlässigt und vergessen worden sind. Sollen denn in dieser Zeit der Thätigkeit und Geschäftigkeit die versengten Flächen Arabiens fortbestehen als unwiderlegliche Denkmäler und erschreckende Zeugnisse der Treulosigkeit der Kirche Christi? Diese zerstreuten und Verbannten findet Israels warten tft ihren furchtbaren Einöden auf sein Gesetz, aber wie sollen sie es ohne Prettger vernehmen; und wie sollen sie prMgen, wenn sie nicht gesandt werden? Möge das Com iw das große, bisher unbekannte Feld brr Missionschätigkeit, das sich von dem arabischen bis zum persischen Meerbusen erstreckt, in Betracht ziehen» und PS wird finden, daß es wohl seine Aufmerksamkeit verdiene. Zch habe schon seit langer Zeit gewünscht (jedoch ohne eiMn solchen Enthusiasmus, wie ihn Romane erzeugen) diese Länder zu besuchen, bin aber bisher daran verhindert worden-. Zch Möchte daher das Comite dringend bitten, Mir einen kräftigen Grhüifen zu senden, einen Gehütftn, der die Wahrheit kennt und sie gern b^annt wache« Möchte» einen Gchülfen, dtr sowohl Ufer genug, als auch Gelehrsamkeit besitzt, und ich werde dann im Stande sein, mit Hülfe and unter dem Schutze Jehovah's diesen Ort auf eine Zeit zu verlassen, und jene Länder zu besuchen. Gewiß sehr. etwfte Worte, die vön allen Christel» zu Herzen genommen und reiflich erwogen werden sollten. Würde das M

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