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Dibre Emeth · 1850-11-01 · 11 (11.1850) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
6 (1850)
Issue
11 (11.1850)
Date
1850-11-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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kostbarer war, Ihm mehr kostet^ Wenn ich Ihnen meM Liebe zu erkennen geben wollte, so würde ich Ihnen etwas darbieteawas von meiner Seite ein Dpfev fordere Wenn ich Zhttm einen Stein oder einen Klumpen Erde darböte, was würde mir diese Gabe kosten? Wenn ich Ihnen Früchte oder Blumen darböte, so vckrde dies bedeutender sein als ein Stein, wett es werthvollerwäte, und weil auch mehr llebereinflnnmung ist zwifchw» «ev> ner Natur und der der Pflanzen, als der der Steiner Wenatch Ihnen das Blut eines Thieres darbrächie, das mit meiner Natur noch nährr verwandt ist, so würde dies noch ein größer^ Zeichen der Dankbarkeit sein; aber wenn ich nun gar eine Ader öffne« imd mein eignes Blut für Sie vergösse, so würde dies der höchst mögliche Ausdruck der Liebe fein, den ich ihr geben könnte. Das ist der Grund,, warum Abels Opfer Gott angenehmer war, als das des Kain. M. Ich bezog mich auf AbrlS Opfer, um varzuthun, daß der Gebrauch des Opfers nicht heidnischen Ursprungs, sondern mit dem Falle des Menschen gleichzeitig und ohne Zweifel eine Verordnung Gottes ist. Das ist der wahre Grund, warum Abetr Opfer Mit angenehm war, weil es der Verordnung Gottes gtz mäß war, daß ohne Blutvergießen keine Vergebung der Sünden ist. Dieser Grund liegt sowohl in den Opfern der Väter, als auch in denen des leviüschen Gottesdienstes, die aber nur Borbilder waren auf das große Opfer Christi, der Lammes Gottes, das da wegnimmt die Sünden der Welt. Wollen Sie mir sagenauf was für ein Opfer jut Vergebung der Sünden dir Judm setzt ihre Wicke richtm? Rabbie Wir haben unser jährliches Fest non dreißig Stum den an dem großen Verföhnungstage. M. Wo ist es in Eurem Gesetze geschrieben, dH Fasten eine Genugthuung für die Sünw ist? Rabbi. Ich will es Ihnen augenblicklich zeigen. fHier nahm dw Rabw eine hebwiifche Bibel, und nachde» er einige Zeit darin geblättert hatte, bezog er sich auf eine Stellv, die er als 1% M 16,. M stchend bezeichnet^)

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