Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 5 (5.1850)
- Date
- 1850-05-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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m Md ich W heM Schrift My uuMeiligtm LMeM Welt ich iWgeMeinWgenMn irrenden Reyscheu> welche fcflfr rejnm BuchstahW d^ Schrift Mt yMirM WfinduMn verdMeln, wie solche Lehrer M Aber als es Dem gefiel-, deffen- BarmherziMt m eMch iß, mich VM W Wnstmuß zum Wchte W rufen und aus der Ostn Grubei.u die rerne tzuft des Himmels zu versetzen, da schienen glMsam die Schuppen von den Augen Weines Verständnisses zu fallM. -Md /ich fing an die heilige Schrift mit meinem Gemüthezu lesen, dgtz z.MN Khrfi Mn den Barchen des Pormtheüs und detz Unglaubens HMst war< Zch fing gn , dieWahrheit zu suchm, nicht mehr im Beytraum auf die Kraft meines Verstandes, sondern mit demüthigem Geiste, ypn Herzen zu Gott betend, mir zrr zeigen, was zum Heile meiner KM. dient. Tag und Nacht suchte ich hei Mm Hülfe, und so geschah es,, daß meine Liehe znm christlichen Glauben so sehr zunahm daß ich endlich die Kraft erhielt, den Glauben,, der bereits in Minem Herzen wa^ auch öffentlich zu bekennen. Ich war damals gerade in dem Alter, in welchem Du, mein Söhn, jetzt bist; ich empfing das Saerament der Taufe, wurde mit dem heiligen Wasser der Kirche besprengt und erhielt dabei den Namen Paul. Du, mein theurer Sohn, warst damals in der Unschuld der Kindheit, und erhieltest diese Reinigung in dem zarten Alter, wo der Mensch noch unbefleckt ist mit dm Sünden des reiferen Alters. Du empfingst die Taufe und mit ihr dm Ramm Alphonso, ehe Du diesen Namen aussprechen konntest. Nach diesem widmete ich mich noch mehr dem Studium der heiligen Schrift, -ndem ich Heide gestammte las, die Worte der lebenden Lchrer hörte und die Schriften der heiligen Männer, unserer Vorfahren, las. Go wurde ich, der ich früher ein Lehrer des Jrrthruns W-V duM dje Gnade Gottes ein Jünger der Wahrheit, und bin es gßhliehen bis zu dem hohen. Wer, das ich mm erreicht habe. Ich kann mWahrheit sagen, daß mitten im Drange her weltlichen Geschäfte und der Sorgen Weines Bisthums,- -welche viel Zeit in Anspruch nehmen, kein Trost mit dem jit vergleichen ist, den ich in der Betrachtung des ewigen Gottes habe beim Studium seines heiligen und apostolischen Wortes. . , Ich habe auch das genossen, was die Welt Glück nennt. In meiner großen Unwürdigkeit hat mich Gott zu hohen Ehren in dieser Kirche erhoben, Zuerst auf den Bischofsßuhl von Carthagma und dann auf den von Bnrgos berufen, bin ich, so zu sagen, mit dem besten Theile in der Kirche Gottes begabt worden. Diesem sind noch andere zeitliche Vortheile hinzugefügt worden. Mit dem Könige Heinrich dem Dritten, glorreichen Andenkens, und mit seinem berühmten Sohne, ttnfeuu jetzigen Regenten, bin ich auf vertrautem Fuße gewesen, da ich das Amt eines Kanzlers bekleidete,, und noch bekleide.