Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 2 (2.1850)
- Date
- 1850-02-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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20 nicht bloß einen Blick in die Zustände der worgeüländischen Kirchen thun, sondern es athmet auch einen solchen kindlich, gläubigen, ja ächt apostolischen Geist, daß sich jedes Glied am Leibe Christi darüber freuen und zum Lobe und Preise gegen Herren für einen so treuen Knecht an der Spitze seiner Kirche zu Zerusalem gedrungen fühlen muß. Das Schreiben lautet also: Geliebte Brüder! — Abermals ist ein Zahr, begleitet von Gerichten Gottes und seiner Barmherzigkeit, der langen Zeit der Gnade hinzugethan worden, welche der barmherzige Gott zur Sammlung seiner Erlösten aus allen Sprachen und Geschlechtern verordnet hat, seitdem ich mein letztes Schreiben an Euch richtete und mich bemühete, Zion Euch ins Gedächtniß zu rufen und ihre Söhne und Töchter Eurer Liebe und Euern Gebeten zu empfehlen. ' *' Ach! Jerusalem wird noch von den Heiden zertreten, und die Decke bleibt noch über den Augen Israels! so muß der Verkündiger des Evangeliums oft bitterlich klagen und weinen. Aber dennoch ist der Herr mit uns, und Er hat uns auch während dieses Jahres, wie in den frühem Zähren, Zeichen seiner Huld und Gnade gegeben, unter guten und bösen Gerichten als seine Zeugen vor Juden und Nichtjuden seinen Namen zu bekennen. Daher halte ich es wieder für meine angenehme Pflicht, Euch alle im Namen des Gottes Abrahams, Zsaaks und Zakobs aufzufordern, Euch mit uns im Gebete und Danksagung an dem Tage zu vereinigen, der seit einer Reihe von Zähren von den wahren Freunden Israels zu diesem Zwecke bestimmt ist, nämlich am 21. Januar, als am achten Zahrestüge des Einzuges des ersten Protestantischen Bischofs in Jerusalem und zugleich am ersten der Einweihung der ersten Protestantischen Kirche in der heiligen Stadt. Und da nach vielen Nachrichten, hie wir mit Dank erhalten haben, der Herr bei frühere« ähnlichen Gelegenheiten mit Euch gewesen ist, und Euch reichlich gesegnet hat, so möge er auch an dem bevorstehenden feierlichen . Tage mit Euch und mit uns sein, und seinen Geist im reichen Maße über uns alle aus- , gießen, um uns zu beleben und mit her Liebe Christi zu erfül-