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Dibre Emeth · 1849-08-01 · 8 (8.1849) · page 18

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
8 (8.1849)
Date
1849-08-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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138 Maria ohne Sünde geboren wurde, und die Sprache, in der er dieses Schreiben schließt, ist wegen der Kühnheit, Gotteslästerung und des finstern Aberglaubens beispiellos selbst in den finstersten Zeiten des Menschengeschlechts- Diejenigen, welche Theil nehmen an Babylon, werden auch mit Babylon plötzlich umkommen; und die große Aufgabe für Englands Staatsmänner und Englands Geistlichkeit ist die, sich soweit als möglich von Rom und ihrem Untergänge zurück zu halte». Wenn wir uns in einem stattlichen Fahrzeuge auf dem Meere befänden und sähen ein mächtiges altes Schiff auf den Wellen umher schwanken und rollen, jeden Augenblick bereit unterzugehen, würde es weise und klug sein, Taue an dasselbe zu befestigen und uns so an das finkende Wrack zu binden? Nein, wir würden vielmehr jedes Tau zerhauen, wir würden uns fern halten von seiner wirbelnden Bewegung, wenn es untergrht, damit sein Berstnken in den tiefen Abgrund, uns nicht zugleich mit ins Verderben ziehe. Gelobt sei Gott, wir habe« nicht nöthig, unfern jüdischen Brüdern solche falschen Beweise dafür zu geben, daß wir ihnen Wohlwollen und nach ihrem Heile verlangen. Wir lieben sie zu sehr, als daß wir sie unter de» Nichtjuden einheimisch sehen möchten; wir wünschen sie als Bürger der kirchlichen Hauptstadt der Welt zu sehen. Zch wundre mich nicht, daß Zerusalem für Rom ein Gegenstand so großer Eifersucht und Furcht ist. Rom weiß es, daß wenn Zerusalem sich aus dem Staube erhebt, es fallen muß. Zch habe nur noch ein Wort zu sagen. Es ist durch das ganze Land eine Schrift verbreitet worden, die den Zweck hat, die Gesellschaft in Verdacht und üblen Ruf zu bringen. Auf die Gemüther der Geistlichen in den Provinzen hat sie diese Wirkung nicht gehabt. Ein gemeines Dokument, ohne alle Rechtskraft, eine große Menge zusam- «eugebrauter Berläumdungen enthaltend, ohne Namen, wird bei den Engländern nie ein Gewicht haben. Nein, wir verachten anonyme Mittheilungen. Ein Mann muß sich nie scheuen, feinen Namen zu unterschreiben, oder wir argwöhnen sonst den jesuitischen Meuchelmörder dahinter. Lassen Sie mich in Betreff dieses und ähnlicher Dinge ein Wort an meine Freunde richten. Glau-

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