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Dibre Emeth · 1849-08-01 · 8 (8.1849) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
8 (8.1849)
Date
1849-08-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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139 bet nicht Altes, was Zhr hört; glaubet nicht die Hälfte vo« dem was Zhr leset. Zch kann Euch versichern, es sieht ein Schwarm von Jesuiten durch England. Gleich den Ratzen, welche das sinkende Fahrzeug verlassen haben, kommen sie in das schwimmende. Diese Zesuiten, wie sie sich auch immer ihrem Aufenthaltsorte gemäß verändern und in ihrem Verfahren verlarven mögen, sie haben doch kein Zota oder Titelchen von ihrer jesuitischen Natur abgelegt, sondern treu den Lehren Zgnaz Loyola's, find sie stets thätig, das Gute zu verläumden, das Reine und Heilige zu beschmutzen und das Publikum mit anonymen Gerüchten und lügenhaften Erzählungen zu mystificiren. Auf andere Weise kann ich mir das Gnschmuggeln der Lüge, die in diesem Augenblicke England charakterisirt, nicht erklären. Darum sage ich, glaubet nicht die Hälfte von dem, was Zhr hört, besonders Rom betreffend in dem gegenwärtigen Kampfe für Emanzipation, und das sich wieder aus dem Staube erhebende Zerusalem; denn zwei Dinge find es, wogegen sie eine tödtliche Feindschaft haben, das reformirende Rom und das üufblühende Zerusalem. Der Gegenstand ihres größten Haffes, wird auch stets der Gegenstand ihrer größten Berläumdung sein. Nehmet daher mit Vorsicht und mit sorgfältiger Sichtung die scheinbaren Wahrheiten auf, die entweder gegen Zerusalem oder die Gesellschaft für Israel, entweder gegen die Italiener oder gegen Rom, das man ftei zu machen sucht, gerichtet sind. Endlich geziemt es uns allen, auf der Warte christlicher Erwartung des ernsten Gebetes und der Fürbitte zu stehendenn wir wissen nicht, was kommen wird. Wir glauben, daß wir jetzt erst am Anfänge der großen Veränderungen sind, welche bevorstehen, und Ereignisse werfen bereits ihren Schatten vor sich her, welche die Ereignisse des verflossenen Zahres ganz in Hintergrund stellen werden. Und was dann? Sich warnen lassen, heißt sich vorher bewaffnen. Sich in Liebe und mit Eifer, im Glauben und mit Wohlthun vorbereiten, das ist der Weg, -aß man durch Nichts in Verwirrung gebracht werden kann, was nur immer, oder wer nur immer kommen mag. Gesegnet, drei Mal gesegnet ist der, welcher wachend und wirkend, und wirkend und wachend erfunden wich, denn seines

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