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Dibre Emeth · 1849-08-01 · 8 (8.1849) · page 6

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
8 (8.1849)
Date
1849-08-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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126 sei, daher er denn auch, obschon er bereit sei, ihnen überall Red und Antwort zu stehen, in die Herausforderung von dem Präfidentenstuhle aus nicht willigen könne. Dies entschiedene Auftreten des edlen Lords scheint die Ruhestörer an der Ausführung ihres Vorhabens verhindert zu haben, denn aus allem geht hervor, daß die Verhandlungen vom Anfang bis zu Ende durch nichts gestört worden sind. Der alte ehrwürdige Prediger, Di-. Marsh, hielt nun, wie er schon seit vielen Zähren zu thun pflegt, eine kurze Ansprache an die Pfleglinge aus der Erziehungsanstalt für jüdische Kinder. Er hatte das Thema: die Furcht Gottes als der Weisheit Anfang und Ende, indem sie allein den Menschen selig mache; denn welcher den Herrn fürchtet glaubt erstens, was der Herr geoffenbaret hat, verlangt zweitens nach dem, was der Herr verheißt, und gehorcht drittens dem, was der Herr befiehlt. Zn der Rede des alten ehrwürdigen Herrn liegt wieder wie gewöhnlich eine so tiefe Einfalt und innige Kindlichkeit, daß es wahrhaft rührend ist. Nachdem darauf die Kinder noch ein Lied gesungen, wurden sie entlassen, und nun begannen die eigentlichen Verhandlungen. Zunächst wurde der Bericht verlesen, darauf trat Lord Claud Hamilton auf, und stellte den Antrag, daß der Bericht, von dem so eben ein kurzer Auszug vorgelesen worden sei, gedruckt werden möchte, und daß die Versammlung durch den Erfolg ihrer Thätigkeit und die Verheißungen der Schrift ihre Ueberzeugung dahin ausspreche, daß es eines jeden wahren Christen heilige Pflicht sei, das ewige Wohl Israels mit größerm Eifer als bisher zu befördern, und ernstlich zu Gott zu beten, daß ganz Zsrael selig werde. Zn seiner Rede hebt der edle Lord besonders einige Punkte aus dem Berichte hervor als von der größcsten Wichtigkeit, und als Beweis für den reichen Segen, von dem die Thätigkeit der Gesellschaft begleitet gewesen sei. Dazu gehört namentlich, daß, obschon die furchtbare Geißel Cholera, Bürgerkrieg und Anarchie auf verschiedenen Stationen der Thätigkeit der Missionare die größten Hindernisse in den Weg legten, dennoch der Erfolg der Predigt des Evangeliums ein ganz besonderer gewesen sei. Von

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