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Dibre Emeth · 1849-06-01 · 6 (6.1849) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
6 (6.1849)
Date
1849-06-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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gegenwärtig, «vd da er zugab, daß vick« Ähren unsettr I^ligion in Len Schristm der ältesten Rabbmen vorkämen und ringeschärft würden, hörte man mit großer Aufmerksamkeit auf meine Prwigt. und Ich glaube Pr machte auf viele Jude« einen gutm und heil» samrn Eindruck. Beim Mittagsessen versicherte der Chacham sRahbiner) feierlich , daß er längst gewünscht habe, mich -zu sehm, um über einige Lehren unserer Religion Aufschluß und Erläuterung zu erhalten. Er sprach über eine Stelle aus dem Sohar, sein Buch von den morgenländischen Juden sehr hochgeachtet und vrrchmh wo gesagt wird, daß der Messias im ParMese Zsraels Sünden wegm weine, und bemerkte sehr treffend, wie er m den Himmel kommen konnte, wenn er nicht auf Erden gewesen wäre; „und," fuhr der Chacham fort, „da wir wissen, daß die Familie Davids ausgestorben ist, so muß -der Messias entweder gekommen fein, oder das Ganze ist um eia Sinnbild oder Kirngespinnst." Er sprach dies mit solcher Lebhaftigkeit und solchem Nachdruck aus, daß alle erschraken, zugleich aber auch tief inwressirt waren. Nach dem Mittagseffen lasen wir, der Chacham, die Rabbiner der Stadt und ich einige Abschnitte aus dem Sohar. Die Worte: „Und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser," di« umschrieben sind: „der Geist des Königs Messias" machte einen tiefen Eindruck auf sie -Äs ein Beweis für die Lehre unserer Religion. Ich verweilte bei diesem Gegenstände und bewies Gney aus dem Sohar und dem Worte Gottes die geheimnißvoüe Wahrheit der heilige« Dreieinigkeit. Dies, wie überhaupt meine Unterredungen mit ihnen im Laufe des Tages hatten augenscheinlich ihre Bvrmtheile gegen das Neue Testament besiegt, und alle, welche zugegen waren, fingen an von unserer heittgen Religion, welche sie bisher für rin System einer verfeinerten Birlghtterei gehalten hatten , anständig und ehrerbietig zu denken und zu reden. Den 11. Oktober. Diesen Morgen besuchte ich dieMabbiner, und ich wurde angenehm überrascht, als ich fand, daß sie im Besitz der Evangelien und des Wahren Israeliten waren. Ich fragte sie, woher sie diese Bücher -hätten, worauf sie an-tworwten,

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