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Dibre Emeth · 1849-05-01 · 5 (5.1849) · page 6

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
5 (5.1849)
Date
1849-05-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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70 allen unfern Unternehmungen Segen und Gedeihen geben mußwenn sie gelingen solle», ist nicht er es, der allein helfen und erretten kann von Noch und Trübsal, sondern die Menschen sind es, die dies alles thun und vermögen. Gott mag in seinem Himmel bleiben und daselbst thun und lassen, was ihm gefällt, die Erde gehört uns Menschen an, die wir regieren und auf der wir machen, was uns gefällt, die wir nach unserm Willen und Wohlgefallen austheilen und vertheilen, und auf der wir schon durch zweckmäßige Einrichtungen und Gesetze für das Wohl und die Glückseligkeit der Menschen sorgen werden, daß sie keinen Mangel haben. Das ist die eigentliche Sprache der Revolution, mit der man zwar nicht immer so deutlich und bestimmt hervortritt, die aber jeder verstehen kann, dem die heilige Schrift noch als Wort Gottes gilt, und der alles Heil und Gute allein vom Bater im Himmel erwartet. Es fehlt aber auch keinesweges an solchen, und ihre Zahl wächst von Tag zu Tage, welche diese gotteslästerliche Sprache frei und öffentlich führen, die es ohne Scheu aussprechen, daß Gott sich um diese Erde gar nicht bekümmere, sondern sie den Menschen gegeben habe, damit sie auf derselben regieren, oder die sogar das Dasein eines lebendigen Gottes leugnen, eines Gottes, der Himmel und Erde erschaffen hat, regiert und erhält, und die den armen schwachen Menschen selbst zu Gott machen. Solche Gesinnungs-, Denkungs-, Sprech- und Handlungsweise verräth nun aber deutlich genug den Geist, aus dem die Revolution hervorgegangen ist, und durch den sie genährt und weiter fort geführt wird. Es ist dies der schwarze finstere Geist aus der Hölle, der Lügner und Mörder vom Anfänge, der Geist, der sich wider Gott empört hat, ihn gern von seinem Throne stoßen und sich selbst darauf setzen möchte. Dies wird und kann ihm freilich nicht gelingen; allein dessenungeachtet sacht er auf jegliche Weise dem Reiche Gottes Abbruch zu thun, und hat es dabei besonders auf die Menschen abgesehen, die er zur Empörung gegen Gott, ihren Bater, reizt, um sie so von Gott abtrünnig zu machen, dessen Ebenbild in ihnen zu vernichten und

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