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Dibre Emeth · 1849-05-01 · 5 (5.1849) · page 5

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
5 (5.1849)
Date
1849-05-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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69 selbst es rächen wird, versteht sich nur dann, wenn es sich wieder bekehrt haben wird denn der Herr spricht (v. 3L): „Die Rache ist mein, ich will vergelten." Ist nun aber die Rache des Herrn und will er vergelten, so werden wir uns selbst nicht rächen dürfen, selbst dann nicht, wenn uns auch Umecht geschehe, wie denn auch Paulus die Worte so erklärt. (Rom. 22, 17. — 21.) Dies fuhrt uns noch auf eine andere Wahrheit der heiligen Schrift , nach welcher die Revolution dem Willen Gottes geradezu entgegen und darum verwerflich ist, ja in der sie uns erst in ihrem wahren Lichte erscheint, und aus der wir erst den Geist erkennenkönnen, aus dem sie hervorgeht. Es ist dies die Wahrheit, daß Gott als der Schöpfer Himmels und der Erde auch ihr Herr und Regierer ist, daß er auch unsre und aller Menschen Schicksale in seiner Hand hat und sie alle nach stimm Willen und Wohlgefallen lenkt, daß von ihm allein alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe, Wohlfahrt und Glückseligkeit der Menschen in allen Dingen, herab kommt, daß aber auch er es ist, der Roth und Unglück, Leidm und Drangsale sendet, wenn die Menschen sein vergessen und ihre Abhängigkeit von ihm nicht erkennen, sondern sich selbst helfen wollen, oder wohl gar zu Herren der Erde aufwerfen. Darum verlangt der Herr auch von uns, daß wir in allen Dingen auf ihn hoffen und verträum, von ihm allein Segen und Gedeihen zu unserm Thun und Wirken, und Errettung und Hülfe zur Zeit der Leiden und Noch erwarten, ja daß wir uns stets seiner Führung und Leitung überlassen und die bösm Tage, wie die gutm als aus feiner Hand kommend annehmen sollen. Wie stehen und stellen sich nun alle diejenigen zu diese» Wahrheit, welche der Revolution zujauchzen und huldigen S Sie stehen ihr feindselig gegenüber, wollen nichts von chr wissm, oder schlagen ihr mnchwillig und freventlich in's Angesicht. Dm» nach dem Grundsätze der Revolution ist es nicht Gott, der die Welt regiert; ist nicht er es, der aller Menschm, auch der Könige Herzen in feiner Hand hat und leitet; ist nicht er es, der zu

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