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Dibre Emeth · 1849-04-01 · 4 (4.1849) · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
4 (4.1849)
Date
1849-04-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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ayfleht. Und diese Täuschung ist um so entsetzlicher-als die gehegten Hoffnungen und Erwartungen nicht nur niemals, in'SExfül? lung gehen werden und können — was schon Kitter genug-wäre — sondern gerade in das Gcgentheil Umschlagen müssen.. Statt.'sich der gehofften Glückseligkeit und des erwarteten Heils zu erfreuenwird man sich von allen Seiten von den bittersten. Leiden und Drangsalen, von allerlei Unglück und der entsetzlichsten Noch umringt und heimgesucht sehen. Und statt des ersehnten Messianischen Reiches wird sich das antimessianische oder, antichristliche Reich entwickeln, das kein Reich der Freiheit, sondern ein Reich , der schmählichsten Knechtschaft, kein Reich des Friedens,. sondern.ein Reich des Kampfes und Blutvergießens, des Raubens und Mordevs, der Unruhe und Angst ist, und das endlich sein Ende im Abgrunde des ewigen Verderbens finden wird. Dies wird nun freilich, von Bielen bezweifelt, von noch Mehreren geradezu geleugnet werden, und selbst Mancher von denen, welche sonst gut. gesinnt sind und die Revolution verabscheuen, wird Bedenken tragen, dieser Meinung. in ihrem ganzen Umfange beizustimmen. Allein wir mögen die Revolution bewachten, von welcher Seire wir wollen, wir kommen immer wieder zu demselben Ergebnisse und können daher auch. keinen Finger breit von unsrer Meinung weichen, sondern müssen sie als volle Wahrheit festhalten. Stellen wir uns zunächst auf rein politischen, oder wie ihn Andere lieber nennen, rein menschenrechtliche» Boden, so. können wir es durchaus nicht begreifen, ja es erscheint «n.S-als: vollkommener Wahnsinn, wenn man. durch Revolution das Wohl und hie Glückseligkeit eines Volkes zu begründen hofft- Denn. wenn Revolution nichts Anderes ist, als ein gewaltsames Durchbrechen aller gesetzlichen Schranken der bürgerlichen und gesellschaftlichen Ordnung, ei« AuWndigen und Verweigern, des Gehorsamsgegen die.Obrig? keit, so kann daraus doch.unmöglich etwas Gutes hervorgehen. Etwas, wodurch. das Wohl eines Volkes, begründet werden könnte. Zm Gegencheil muß dadurch die größte Verwirrung und Unordnung m alle menschlichen Verhältnisse gebracht werden; Handel «yd.Wandel müssen ins Stocken - gerathey> . Tmre und Glauhe«

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