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Dibre Emeth · 1849-04-01 · 4 (4.1849) · page 5

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
4 (4.1849)
Date
1849-04-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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müssen schwindendie Gewerbe werden mehr oder weniger leiden odevtgätizlW dsrniederlieM- Kunst und Wissenschaft werden »er* kümmern, und dagegen wird Willkühr, Zügellosigkeit, Unwissenheit und Gewaltthätigkeit überhandnehmen und zur Herrschaft gelangen^ Daß dies immer die nächsten Folgen einer Revolution sind- und daher wahrlich nicht segensreich, sondern nur verderblich für eia Volk sein können, lehrt die Geschichte zur Genüge, und wir selbst haben es aus eigener Erfahrung; wir können es mit unsem eigenen Augen sehen und mit unser» Händen greifen. Darauf werden uns unsre Gegnerjimn freilich erwiedern, dass wir iM Zrrchum sind. Sie werden sagen: Nun wohl, auch zugegeben, daß jede Revolution manche Unannehmlichkeit und Unbequemlichkeit mit sich bringt, daß sie Bielen Schaden verursacht, ja auf die Gesammtheit einen nachtheiligen Einfluß hat und selbst einem Theile des Volks zum Verderben gereicht, so wird man dies doch nicht als ihre eigentlichen Folgen ansehen dürfensondern nur als vorübergehende Uebelstände betrachten müssen, die allerdings nicht gut von der Revoluüon zü trennm sind, aber auch bald wieder werden beseitigt werden können. Denn durch Gesetze, die den Menschen nicht wie die ftühern zum Sklaven herabwürdigen und in Fesseln der Knechtschaft schlagen, sondern ihn in seine ursprüngliche und wahre Menschenwürde wieder einsetzen und einem Jeden seine Freiheit wahren, wird die etwa hie und da gestörte Ordnung bald wieder hergestellt und dem hie und da entstandenen gesetzlosen Zustande ein Ende gemacht werden. Und da vor diesem Gesetze Alle gleich sind. Keiner vor dem Andern bevorzugt ist, so werden sich auch Alle demselben gern unterwerfen und sich gegenseitig als Brüder anerkennen; und auf diese Weise wird das wahre Wohl eines ganzen Volkes, ja des ganzen Menschengeschlechtes begründet werden. Alle Nahrungszweige, Handel und Wandel, Kunst und Wissenschaft werden nichts nur von neuem wieder aufleben, sondem sich zur herrlichsten Blüthe entfalten und zu einer kaum geahnten Höhe ewpdrschwingen, daß sich Zedermann wohl fühlen wird; und das sind die eigentlichen Folgen der Revolution.

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