Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 3 (3.1849)
- Date
- 1849-03-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Sott m Recht und Wahrheit zur Herrschaft kommen, den -Sieg behauptet". (Fortsetzung folgt.) Ein offne« Brief des Bischofs von Jerusalem. (Schluß.) Am 5. September wurde die Schule mit 21 Knaben eröffnet, allein am nächsten Sonntage wurde im Namen des griechischen Patriarchen eine gewaltig donnernde Exkommunikation in der Kirche gegen alle diejenigen verlesen, welche fortfahren würden, ihre Kinder in die, wie man fie nannte, englische Schule zu schicken, Mit Hinzufügung der Drohung, daß obschon sie später Buße thun sollten, sie doch niemals wieder in die sogenannte rechtgläubige Kirche ausgenommen werden könnten. (Ich habe einigen Grund zu glauben, daß der Patriarch nicht den ganzen bittern Inhalt der Exkommunikation kannte, da er nur wenig Arabisch versteht; — aber warum lernt er nicht die Sprache seiner Heerde?) Die Wirkung des Anachema's, das in der That nur die Bibel traf, war ganz verschieden von dem, was man erwartete; denn am folgenden Tage vereinigten sich mehrere Personen mit Unfern Freunden, und baten um Erlaubniß, ihre Kinder in die Schule schicken zu dürfen. Zu der Zeit brach in Nablus die Cholera aus, wodurch aller Briefwechsel abgebrochen wurde. Wie ich jedoch höre, ist die Schule nicht unterbrochen worden, obschon der Vater des Lehrers und zwei andere von unfern Freunden starben. Auch erfahre ich, daß verschiedene Christen, die vereinzelt auf dem Gebirge Samariens wohnen, im Begriff sind, nach Nablus zu ziehen, damit ihre Kinder in unsrer Schule erzogen werden, die jetzt 25 Knaben zählt. Bei diesem Gegenstände habe ich deswegen so lange verweilt, nicht nur weil ungenaue Nachrichten darüber verbreitet werden Knuen selbst bis nach England, sondern um diese armen Leute, von denen ich nichts sagen will als daß sie ernstlich Gott und seine Wahrheit suchen, der Fürbitte des gläubigen Volkes Gottes