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Dibre Emeth · 1849-03-01 · 3 (3.1849) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
3 (3.1849)
Date
1849-03-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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sich heutt Geltung zu verschaffen sicht, voNommM „im ältostW Züdrnthum", im Mosaismus, wurzelt, und von HW Juden auch zu gewissen Zeiten zur Ausübung gebracht wurde. Israel war ein so freie« Volk, daß, obschon Gott es ans dem Diensthauft Egyptens führte und der Stifter ihres Staates war und denNtel eines Königs der Israeliten annahm, es hoch dem Kolke überlassen wurde, „ob es diesen König annehmen und sich Gesetzen, die er geben würde, unterwerfen wolle", und nur erst dann, da es dies «hat, ward Gott wirklich sein König. Allein obschon Moses „bei der feierlichen Einsetzung Zehyvahs" zum Könige Israels „die freie Zustimmung des ganzen Volkes" verlangte« wodurch es sich zum Gehorsam gegen diesen König verpachtete, „so beschränkte er das Volk doch nicht auf die theokratische Form, sondern gestattete ihm, in Ermangelung der vöthigen Tugenden, welche diese eigenthümliche Republik vorqussetzte, durch freies Wahlrecht einen König zu setzen". Bon diesem Wahlrechte machte das Volk Israel auch späterhin Gebrauch, denn obschon „hie Prophetm, als die einsichtsvollsten Männer aus dem Volke denjenigen aus dem Volke berechneten, welcher der Krone am Würdigsten sei", so drangen sie ihn dem Volke doch nicht auf, dies mußte vielmehr seine „freie Zustimmung" geben. Za noch wehr, nicht allein „die ursprüngliche freie Königswahl", sondern auch „die Anerkennung der Dynastie" wird im Mosaismus gefordert, dem Könige blieb nur „das freie Recht, mit Uebergehung des Erstgebornen, den zur Krone würdigsten Sohn für den Thron zu bestimmen". „Der" so von dem Volke frei gewählte „König wurde ferner bei seiner Einsetzung auf eine Konstitution beeidet, welche — jedesmal nach Umständen von dem Volke diktirt wurde", und „indem die Monarchie, begründet auf einer aus dem Willen des Volkes hervorgehenden Verfassung, im Mosaiswus ihre Vilügung findet, wurde noch außerdem vorgrbeugt, daß der Monarch nicht auf, häufig dem Volke unbekanntem Wege zu seinem Bedrücker und Despoten sich gestalte. Es ist ihm daher zur Pflicht gemacht, für sich nicht viel Silber und Gold zu sammeln, um nicht das Mittel in Händen zu haben, welches am

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